In den Jahren 1912 bis Anfang 1913, also bevor von einer siegreichen proletarischen Revolution überhaupt die Rede sein konnte, hatte Stalin sich eingehend mit der nationalen Frage befaßt. Das war umso wichtiger, als bürgerliche und reaktionäre Kräfte bemüht waren, die Vereinigung der Arbeiter im Kampf um ihre Rechte zu verhindern. Dazu gehörte vor allem der Nationalismus, der Zionismus unter den Juden, der wachsende Chauvinismus in Polen, der Panslawismus unter den Tataren, das Erstarken des Nationalismus unter den Armeniern, Georgiern und Ukrainern sowie die allgemeine Neigung des Spießers zum Antisemitismus. Sehr hoch hatte daher Lenin die Arbeit Stalins bewertet. Doch das zaristische Regime geriet in Panik. Kurz nach ihrem Erscheinen ließ der zaristische Innenminister die Broschüre aus allen öffentlichen Bibliotheken und Lesehallen entfernen. Stalin wurde verhaftet und für vier Jahre in die politische Verbannung geschickt. Weiterlesen
Veröffentlicht in J.W.Stalin
Warum wir auf die Lügen von den angeblichen „Verbrechen Stalins“ künftig kein Wort mehr verwenden werden…
Immer wieder liest man in den diversen Hetzartikeln der bürgerlich-liberalen Presse bösartige Kommentare, in denen die Sowjetunion und insbesondere Stalin in übelster Art und Weise beschimpft und verleumdet werden. Doch nicht genug damit, auch die DDR wird seit nunmehr über 30 Jahren mit Kübeln voller Schmutz überschüttet. Da werden fast täglich neue Verleumdungen erfunden, das angebliche „DDR-Unrecht“ aufzuarbeiten. Die alten Lügen werden tausendmal wiederholt, um sie in die Köpfe einzuhämmern und um den vermeintlichen „Opfern der DDR-Willkür“ erkleckliche Dotationen zukommen zu lassen. Und sogar Vertreter der sogenannten Partei „Die Linke“, einer antikommunistisch orientierten bürgerlichen Partei, die einst aus der „Partei des Demokratischen Sozialismus“ (was für ein verlogener Begriff!) hervorgegangen ist, sind sich nicht zu schade, der Konterrevolution von 1990 eine nachträgliche „Rechtfertigung“ zu verschaffen. Was für ein Hohn! Weiterlesen
H. Barbusse: Ein Menschenleben…
Angesichts des Terrors der reaktionären Kräfte ist es immer wieder wichtig, aus den Lektionen der Geschichte zu lernen. Der berühmte französische Schriftsteller Henri Barbusse (1873-1935) war ein engagierter Kämpfer gegen Krieg und Faschismus. Weltbekannt wurde er durch sein 1916 erschienenes Buch „Das Feuer“. Doch sein zweifellos bedeutendstes Werk ist der Propagierung des neuen Lebens in der Sowjetunion gewidmet: „Stalin – Eine neue Welt“. Nach dem Amerikaner John Reed („10 Tage, die die Welt erschütterten“) war es Henri Barbusse, der in aller Klarheit und Aufrichtigkeit über die schweren, aber doch überaus erfolgreichen Jahre des Aufbaus des Sozialismus in der Sowjetunion unter der Führung Stalins berichtete. Weiterlesen
Lenin, Stalin und der revolutionäre Kampf
Wir leben in einer Zeit, da der Kapitalismus in der Welt eine dominierende Rolle spielt. Das betrifft nicht nur die materiellen, ökonomischen Verhältnisse, sondern auch deren gesellschaftlichen Überbau (Politik, Ideologie, Wissenschaft, Kultur, Bildungswesen, Massenmedien, Kirchen). Daher sind die Menschen von diesen Verhältnissen geprägt. Denn das Sein bestimmt das Bewußtsein. Und es ist bei der Fülle der täglichen Ereignisse, dem Druck, denen die werktätigen Menschen ausgesetzt sind und den Nachrichten und den Ablenkungen, aus denen sie sich ihr Weltbild, ihre Ansichten und Meinungen zusammenbauen, nicht einfach, sich zu orientieren. Nur selten stimmen die Wünsche mit der Realität überein. Doch: Was kann man ändern und Wie? Darüber haben sich bedeutende Leute schon seit langem Gedanken gemacht – und nun auch eine wissenschaftliche Antwort gefunden… Weiterlesen
Juri Jemeljanow: Stalin und die polnische Frage
Die Zahl der Bücher, die über Stalin geschrieben wurden, geht in die Dutzende. Doch nur wenige Autoren sind so kompetent, wie der 1937 in Moskau geborene, sowjetische Historiker Juri Jemeljanow. Weder das fragwürdige Attribut „eine marxistische Biografie“ in den Händen zu halten, noch die verheißungsvolle Höhe einer Auflage bietet die Gewähr, daß man es tatsächlich mit dem wissenschaftlichen Werk eines Historikers zu tun hat, und nicht mit dem zweifelhaften Machwerk eines Demagogen oder eines geltungssüchtigen Scharlatans. Jemeljanow ist Kommunist. Er ist Autor von mehr als 500 Publikationen über politische Geschichte, Amerikanistik, internationales Leben und weltgeschichtliche Probleme, darunter etwa zwei Dutzend Büchern. Er hat sich Zeit seines Lebens mit der sowjetischen Geschichte befaßt. Die vorliegende Monographie räumt auf mit zahlreichen Lügen und Mythen westlicher Provenienz und zeichnet ein realistisches Bild einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhundert – J.W. Stalin. Weiterlesen
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