Was ist sozialistischer Humanismus?

„Wahrer Humanismus kann nur der Humanismus des Proletariats sein, das sich ein großes Ziel setzt: die Änderung aller Grundlagen des sozial-ökonomischen Daseins unserer Welt.“ (Maxim Gorki) [1]

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(Bild: W.L. Sujew – Subbotnik, 1950)

Der sozialistische Humanismus gibt die prinzipielle Antwort auf die Frage

  • nach dem Wesen des Menschen,
  • nach dem Sinn seines Lebens,
  • nach dem Weg seiner Persönlichkeitsentfaltung im Sozialismus,
  • nach den Ursachen für seine Entfaltungsmöglichkeiten und
  • nach der Möglichkeit und der Notwendigkeit seiner ständigen Höherentwicklung.

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Der Bezirk Gera – ein Symbol des Sozialismus in der DDR

Gera. Blick zum Interhotel

Das Interhotel Gera und der Wohnblock dahinter mußten einem Einkaufstempel weichen…

Warum wir hier ausgerechnet über eine heute ziemlich unbedeutende Stadt wie Gera berichten, hat seinen Grund. Vor dreißig Jahren war diese Stadt mit über 120.000 Einwohnern nun schon seit vielen Jahren eine wirtschaftlich blühende und belebte Stadt, ein Zentrum des sozialistischen Aufbaus. Gera war traditionell eine Arbeiterstadt und die viertgrößte Bezirkshauptstadt im Süden unserer Deutschen Demokratischen Republik. Nach der Konterrevolution veränderte sich alles gründlich: Hunderte Großbetriebe im Bezirk Gera wurden zerschlagen, Hunderttausende Werktätige wurden enteignet und in die Arbeitslosigkeit getrieben, sämtliches Volkseigentum wanderte in die Taschen westlicher „Investoren“, deren einziges Ziel es war, der drohenden Krise Westdeutschlands zu entkommen und dabei selbst noch das große Geld zu machen. Dieser Gauner-Coup gelang! Die DDR wurde zu einem Selbstbedienungsladen ohne Kasse. Weiterlesen

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Klaus Trostorff: Buchenwald – Erinnerung und Mahnung

Nationale Mahn - und Gedenkstatte Buchenwald_2Klaus Trostorff, der Direktor der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald in der DDR in Weimar, im Bezirk Erfurt, war selbst ein antifaschistischer Widerstandskämpfer und KZ-Häftling in Buchenwald. Was er sagte, das hatte Gewicht. Er sprach als Kommunist und schließlich als einer, der diese finsterste Zeit der deutschen Geschichte überlebt hatte, zu den Lehrern und Erziehern der DDR auf dem VIII. pädagogischen Kongreß 1978. Nebenbei bemerkt: Von wegen eine „tausendjährige deutsche Erfolgsgeschichte“, wie das von den Nazis und einigen anderen Anhängern rechter Parteien in der BRD immer wieder behauptet wird! Und was Klaus Trostorff sagte und was er vertrat, hebt sich gewaltig ab von dem, was da heute in dem bundesdeutschen Lügentempel „Hohenschönhausen“ von einigen gekauften Subjekten an infamen Verleumdungen über die DDR zelebriert wird… Weiterlesen

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Der große Betrug: Zwei Kriminelle als angebliche „Rußlandheimkehrer“ im Bundestag

Bundestag_BonnMan sollte es nicht für möglich halten, zu welchen betrügerischen Mitteln die westdeutsche CDU griff, um die Abgeordneten des Bundestages zu täuschen. Sicherlich war dieser Vorfall im Jahre 1950 nicht der einzige Skandal in dieser Art, auch später hat man vor dem „Hohen Hause“ immer mal wieder die Affen tanzen lassen und auch einem gitarreklimpernden Barden das Wort erteilt, von dem gesagt wurde, er sei nicht nur klein, dicklich und verfressen, sondern schlimmer noch (oder vielmehr: besser!): er sei „ein ehemaliger Kommunist“, der längst dem Kommunismus abgeschworen habe und nun für die Freiheit eintrete. Worum geht es? Angeblich habe der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr.Höfler, so hieß es,  am Bahnhof in Bonn zwei heruntergekommene Männer getroffen, die sich als „Rußlandheimkehrer“ ausgaben, und er habe daraufhin den Bundestagspräsidenten „veranlaßt“, daß diese beiden „Herren“ zu den Abgeordneten sprechen dürften. Weiterlesen

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Teplow: Das Denken und das Sprechen

phones1Sehr oft  kann man heute besonders bei Schulabgängern feststellen, daß sie zwar zu diskutieren verstehen, aber von den Zusammenhängen und Hintergründen oft nur sehr wenig wissen, und das wenige auch kaum hinterfragen. Darüberhinaus ist zu erkennen, daß entscheidende soziale Komponenten fehlen. Oder wie es der Psychiater M. Winterhoff drastisch aber treffend ausdrückt: Es sind „18-Jährige mit dem sozialen Reifegrad eines Kleinkindes“ [1]. Wenn das erstere darauf zurückzuführen ist, daß Allgemeinbildung und logisches Denken sehr mangelhaft ausgeprägt sind, so ist letzteres ein Ergebnis der Digitalisierung bereits im Kindesalter und der Vereinzelung und fehlenden Erziehung zu Kollektivität schlechthin. Beides aber sind gewollte Resultate eines kapitalistischen Bildungssystems, das auf menschliche Bewußtheit und ein Klassenzugehörigkeitsgefühl der späteren Lohnempfänger keinerlei Wert legt. Wiewohl natürlich das Bedürfnis nach Freundschaft  und Gemeinsamkeit nach wie vor sehr groß ist, doch eben nicht selten auch sehr oberflächlich. Auch das ist gewollt… Weiterlesen

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Für den Frieden! Kein Krieg gegen den Iran!

امیر مرتضوی (افسانه بهار

Kein Krieg gegen den Iran!

IranAls Iranerinnen und Iraner, die seit längerer Zeit in Deutschland arbeiten und leben,  sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen sowie dieses Land als ihre zweite Heimat betrachten, verfolgen wir mit größter Sorge und Betroffenheit die wachsende Gefahr eines Krieges gegen unsere angestammte iranische Heimat. Wir wenden uns an unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an die deutsche Bundesregierung und rufen sie mit Nachdruck dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.

Ein Krieg gegen den Iran wird nicht nur für die iranische Bevölkerung verhängnisvoll sein und abertausende menschliche Opfer verursachen. Er ist geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte nach unserer Auffassung auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Wir sind uns darüber im Klaren, daß die Möglichkeiten der Einflußnahme…

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N.K.Krupskaja. Wie muß man den Leninismus studieren?

krupskayaNadeshda Krupskaja (1869-1939) war die Lebens- und Kampfgefährtin Lenins, die Mitbegründerin der Sowjetpädagogik und Mitglied des Volkskommissariats für Bildungswesen der UdSSR. Sie arbeitete besonders über die erzieherischen Aufgaben der Pionierorganisation, über Kollektiv- und Arbeitserziehung sowie über polytechnsiche Bildung. Durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen in deutschen Zeitungen (wie z.B. „Das proletarische Kind“) nahm sie starken Einfluß auf die pädagogische Arbeit der KPD. Es gibt niemanden, der Lenin besser kannte als sie. Im folgenden nun ihre Hinweise zur Studium des Marxismus wie er durch Lenin angewendet wurde… Weiterlesen

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