Die Nachforschungen der DDR über Nazi- und Kriegsverbrechen

buchNach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus durch die Sowjetunion und dem Ende des braunen Terrors in Deutschland wurden in der DDR umfangreiche kriminalistische Ermittlungen eingeleitet und zahlreiche wissenschaftliche Forschungen durchgeführt, einerseits um die beteiligten und geflüchteten Straftäter doch noch ihrer gerechten Strafe zuzuführen, andererseits um die Ursachen und Hintergründe der faschistischen Gewaltherrschaft vor aller Welt offenzulegen. 

Den westlichen Besatzungmächten USA, Frankreich und Großbritannien war dieses Bestreben jedoch mehr und mehr ein Dorn im Auge. Sie und insbesondere die USA machten aus ihrer Feindschaft gegenüber der sozialistischen Sowjetunion nunmehr keinen Hehl mehr, da sie befürchten mußten, daß ihre Mittäterschaft zu Tage kommen würde, und die  sich unter ihrem Schutz befindlichen Nazi- und Kriegsverbrecher schließlich doch noch verurteilt werden könnten. Damit wären dann auch sämtliche Pläne für einen erneuten Überfall auf die Sowjetunion mit Hilfe dieser Nazi-Banditen zunichte gemacht. Und tatsächlich scheiterte dieser Versuch mit der Sicherung der Staatsgrenzen zur BRD bereits im seinem Anfangsstadium. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Faschismus, Geschichte, Sozialistische Literatur | 9 Kommentare

… gefallen im November 1916

gwm_murg_013

Kriegerdenkmal in Murg (Foto: W.Pomorzew)

Immer noch stehen im Westen der BRD zahlreiche martialische Krieger-denkmäler aus dem ersten Weltkrieg, die von einer „Heldenverehrung“ zeugen, die völlig an der Tatsache vorbeigeht, daß Deutschland schon den zweiten Weltkrieg begonnen (und verloren hat!) und nun erneut zum Kriege rüstet. Auch in Ostdeutschland wurden nach 1990 zahlreiche verfallene Kriegerdenkmäler aufwendig wieder restauriert. Ein heuchlerisches, gleichmacherisches „Gedenken“ findet hier statt, um zu vertuschen, daß in beiden Fällen der Krieg von deutschem Boden ausging und fremde Völker mit einer mörderischen Verwüstung und Vernichtung überzog. Und zwar stets im Auftrag der herrschenden Monopolbourgeoisie. Um es hier ganz deutlich zu sagen: Es gibt keinerlei Analogie zwischen den Denkmälern zu Ehren der gefallenen Helden der Sowjetunion, die ihre sozialistische Heimat verteidigten bzw. den Denkmälern des antifaschistischen Widerstandkampfes (z.B. in Buchenwald) und den Denkmälern, die für die deutschen Okkupanten, die „Krieger“ von Reichswehr und Wehrmacht errichtet wurden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Für den Frieden, Geschichte, Verbrechen des Kapitalismus | 9 Kommentare

Informationsunterdrückung

Die Lüge beginnt beim Weglassen.

Weglassen

Heute morgen im Radio: Themenwoche Gerechtigkeit…

bla, bla, bla – Gleichberechtigung…
Frauenwahlrecht seit 100 Jahren…
Verheiratete Frauen dürfen seit 1977 ohne Erlaubnis des Ehemanns eine berufliche Tätigkeit ausüben… Weiterlesen

Veröffentlicht unter Arbeiterklasse, Meine Heimat DDR, Sozialistische Wirklichkeit, Was ist Sozialismus? | 11 Kommentare

Stalingrad 1942

StalingradStalingrad 1942. Die Schlacht war in vollem Gange. Jeden Tag gab es Tote und Verwundete. Doch die Wehrmacht erhielt den Befehl, trotz aller Unsinnigkeit des Vorhabens und trotz des nahen Wintereinbruchs die Industriestadt an der Wolga zu erobern und zu halten. Und dabei hatten die Soldaten der Wehrmacht noch nicht einmal richtige Winterbekleidung. Die Blutspur der Nazis zog sich schon weit über zweitausend Kilometer über sowjetischen Boden hin. Und überall hatten sie Hunderttausende toter Sowjetbürger, Leichenberge, zerstörte Schulen, Dörfer und Fabriken hinterlassen. Hier beschreibt der 41jährige Major der Wehrmacht und Ritterkreuzträger Rudolf Petershagen eine Begebenheit aus dem inzwischen eingekesselten Stalingrad… Weiterlesen

Veröffentlicht unter Faschismus, Geschichte, Kapitalistische Wirklichkeit, Verbrechen des Kapitalismus | 6 Kommentare

Das Gold, das Geld und die Preise in der DDR … und im Kapitalismus

Notes and CoinsDer folgende Beitrag erklärt sehr genau, in welchen Wert das Geld in der DDR hatte, in welchem Zusammenhang das Geld mit dem Golde steht und welcher Unterschied besteht zwischen dem Geld in einem sozialistischen Land und dem Geld im Kapitalismus. Hier ist sehr schön zu verstehen, warum die Bourgеoisie die ökonomischen Zusammenhänge zu verschleiern versucht, warum die Krise nicht mehr abzuwenden ist und selbst solche Tricks (wie die Einführung von Bitcoins) den Kapitalismus nicht mehr zu retten vermögen. Die DDR-Finanzökonomen Dr. Horst Zimmermann, Dr. Günter Fraas und Manfred Rätzer gehen dabei von den ökonomischen Grundlagen aus – ganz im Sinne Lenins: „Das Einzelne existiert nicht anders als in dem Zusammenhang, der zum Allgemeinen führt. Das Allgemeine existiert nur im Einzelnen, durch das Einzelne.“ Weiterlesen

Veröffentlicht unter Marxismus-Leninismus, Meine Heimat DDR, Sozialistische Wirklichkeit | 11 Kommentare

Zurück in die Vergangenheit?!

 

Sitterumpelstilzchenblog, 10. November 2018: Es war einmal ein „Tausendjähriges Reich“. Das währte zwar nur 12 Jahre, aber die hatten es in sich. Unter anderem war da die Todsünde der „entarteten Kunst„. Die dieser zugerechneten Werke wurden verboten, vernichtet – oder ins Ausland verscherbelt. Den „entarteten“ Künstlern ging es noch schlechter. Jetzt kehrt offenbar diese Zeit zurück. Die simple Tatsache, daß die Kunsthalle Rostock Werke von Fritz Cremer und Willi Sitte zeigen will, führt zu unglaublichen Forderungen und Statements (alle zitierten Textstellen stammen aus der Ostsee-Zeitung vom 10.11.2018, nicht etwa aus dem „Stürmer reloaded“): Weiterlesen

Veröffentlicht unter Freiheit der Andersdenkenden, Kapitalistische Wirklichkeit, Verbrechen des Kapitalismus, Wider den Antikommunismus! | 5 Kommentare

Anna Seghers: Erkennen, was die Menschen bewegt…

Anna Seghers

Anna Seghers (1900-1983)

Von 1866 bis 1869 schrieb Tolstoj seinen Roman: «Война и мир» („Krieg und Frieden“), wohl eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur. In einem Brief an den Schriftsteller Jorge Amado äußert sich die große deutsche Schriftstellerin Anna Seghers über ihre Gedanken nach einem Besuch des Tolstoj-Archivs in Moskau. Es sei, so schreibt sie, sowohl Intuition als auch (selbst erteilter) Auftrag, sich mit einem Thema zu befassen, das die Menschen derart berührt und aufrüttelt, daß es sie auch zu eignem Handeln motiviert. Und es gibt wohl kaum einen gebildeten Menschen, der sich nicht schon einmal in ähnlicher Weise mit dem Thema „Krieg und Frieden“ befaßt hat. Erst recht dann, wo gerade heute von der herrschenden Klasse der Monopolbourgeoisie und deren Lakaien im Bundestag wieder einmal von einer – und nun sogar zwölfprozentigen – Erhöhung der Rüstungsausgaben gesprochen wird. Welche Kaltschnäuzigkeit und Menschenverachtung im Umgang mit dem Schicksal einer Nation – und hier des eigenen Volkes – steckt doch in solchen Überlegungen… Weiterlesen

Veröffentlicht unter Für den Frieden, Sozialistische Literatur | 4 Kommentare