Erich Honecker mußte weg

ddr1Wir setzen hier die Artikelserie zur Konterrevolution in der DDR fort. Mit welcher Leichtigkeit sich hier der Klassenfeind (und damit ist die westdeutsche Bourgeoisie gemeint) der volksfeindlichen Kräfte in der DDR bedienen konnte, ist erschreckend. Allerdings muß man den Zeitpunkt der Verwerfungen in der Politik der SED und der Abweichungen vom Marxismus-Leninismus noch weitaus früher ansetzen als 1989. Es war durchaus nicht unbekannt, daß die Sowjetunion bereits nach der Ermordung Stalin einen revisionistischen Kurs eingeschlagen hatte. Davor hatte Stalin stets gewarnt. Mehrfach wies er darauf hin, wie wichtig es ist „eine breite und wohldurchdachte Aufklärungskampagne über die rechte Abweichung, über die rechte Gefahr und über den Kampf gegen sie durchzuführen.“ [1] Dieser Kampf wurde in der DDR nicht geführt, und deshalb hatten Krenz, Modrow, Wolf, Schabowski und andere Verräter die Möglichkeit der westdeutschen Bourgeoisie die Tore zur DDR sperrangelweit zu öffen…
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Das Geschenk Gorbatschows

geschenkDie Konterrevolution in der DDR war kein Zufall. Sie war auch nicht das Ergebnis einer „maroden“ Wirtschaft oder der Zahlungsunfähigkeit der DDR. Es gab in unserem Land keinen „Volksaufstand“, und es gab auch keinen Einmarsch der NATO, wie das bereits Anfang der 1950er Jahre hätte stattfinden sollen. Nein, der wahre Grund für diese Konterrevolution ist – wie bei jeder Konterrevolution – immer das Kräfteverhältnis zwischen den Kräften des Fortschritts und denen der Reaktion. Oder, wie es in der Werbung so schön heißt: Sind sie zu stark, bist du zu schwach! Und damit ist nicht einmal die militärische Überlegenheit gemeint, sondern die ideologische. Man muß also – wie Stalin immer wieder betonte – eine „breitangelegte Aufklärungskampagne“ gegen die rechten und „linken“ Abweichungen vom Marxismus-Leninismus führen. Hier ist nun die Fortsetzung des Beitrages von Emil Collet: Weiterlesen

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Die DDR mußte weg

ddrAuch wenn es heute den Anschein hat, als sei die Geschichte der DDR längst in der Vergangenheit verschwunden, so zeugen doch die ständigen haßverzerrten Angriffe gegen alles, was in der DDR an Großen und Bedeutendem geleistet wurde, davon, daß die heutige Bourgeoisie und die Konterrevolutionäre von damals noch immer davor zittern, daß ihre verbrecherische Tätigkeit bei der Vernichtung dieses ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden doch eines Tages noch gerächt werden könnte. Die Welt ist kompliziert geworden seitdem, doch die Unzufriedenheit der Menschen mit dem verbrecherischen kapitalistischen System nimmt unaufhaltsam zu. Über die damalige Situation während der Konterrevolution 1989 schrieb Emil Collet: Weiterlesen

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Jena: Einst eine sozialistische Universitätsstadt der DDR – Schwarz-weiß und in Farbe…

bild-3Jena war eine sozialistische Großstadt im Bezirk Gera, eine Stadt voller Leben und mit einer hochbedeutsamen Geschichte. Man könnte Seiten darüber füllen – wollte man aufzählen, was diese Stadt für die DDR so wertvoll machte. Nicht allein der Name „Carl Zeiss“ machte Jena in aller Welt berühmt, Jena war zugleich auch das wissenschaftliche und kulturelle Zentrum im Süden unserer Republik.  An eine mehr als 140jährige Tradition anknüpfend, hatte sich das Kombinat „Carl Zeiss JENA“ zu einem Zentrum der Hochtechnologie entwickelt. Es gab damals kein feinmechanisch-optisch-elektronisches Unternehmen in der Welt, das hinsichtlich der Sortimentsbreite der Erzeugnisse und der bearbeiteten wissenschaftliche -technischen Aufgaben mit dem Zeiss-Kombinat vergleichbar gewesen wäre. Mit der Friedrich-Schiller-Universität verfügte Jena über eine Lehr- und Forschungsstätte, von der schon Goethe sagte, daß sie eine „Stapelstadt des Wissens und der Wissenschaft“ sei. Nur allein das mag für die exzellente Entwicklung des Sozialismus in der DDR als Beispiel stehen. Nun sollte man allerdings auch einiges über die Geschichte dieser Stadt wissen, um zu ermessen, welche gewaltige Leistung die Werktätigen der DDR hier vollbtracht hatten. Weiterlesen

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Politik verstehen: Wozu brauchen wir politische Bildung?

smolny-1990

Smolny (1990)

Schon früher wurde gern im Volk die Meinung verbreitet: „Politik verdirbt den Charakter!“ Damit versuchte die herrschende Klasse, das Volk davon abzuhalten, sich mit Politik zu befassen. Doch was ist eigentlich Politik? Und was wird darüber heute an deutschen Schulen verbreitet? Da gibt es Dutzende Definitionen und oft sogar einander widersprechende Erklärungen. Da heißt es, Politik sei die „Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens“. Und man erfährt, daß dann vom Volk darüber abgestimmt wird, was zu regeln sei, und das natürlich völlig „demokratisch“ – versteht sich! Doch was geschieht tatsächlich? Wessen Interessen werden am Ende verwirklicht? Die der Wähler, die des Volkes? Sehen wir uns die Sache also einmal etwas genauer an… Weiterlesen

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Der Raubfrieden von Brest-Litowsk

vorwarts-dezember-1917Gegen den Willen Lenins lehnte Trotzki es am 10. Februar 1918 ab, einen Friedensvertrag mit den deutschen Imperialisten zu unterschreiben. Die Folge davon waren noch schärfere Forderungen der Deutschen und der Einmarsch der Reichswehr in Kiew… Warum graben wir hier diese alte Geschichte wieder aus? Erstens, um sichtbar zu machen, wie der deutsche Imperialismus schon 1918 danach strebte, das Sowjetland in eine deutsche Kolonie zu verwandeln und die Sowjetvölker zu versklaven. Zweitens, um zu zeigen, wie die opportunistische Rolle Trotzkis die junge Sowjetmacht an den Rand des Abgrunds führte. Und drittens, um zu verdeutlichen, daß es ein verhängnisvoller Fehler ist, den auch die Führer der deutschen Linken immer wieder begingen – sie unterließen es, den völligen Bruch mit den Opportunisten herbeizuführen, diese aus der Partei zu vertreiben und eine vom Opportunismus freie revolutionäre Kampfpartei, eine Partei neuen Typus, zu schaffen. Nur so kann es gelingen, den Kapitalismus zu überwinden und mit Erfolg den Sozialismus in einem Land aufzubauen… Weiterlesen

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Wurden eigentlich alle Verbrecher von Auschwitz bestraft? Saßen wirklich alle auf der Anklagebank?

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von Nikos Boyiopoulos

Am 27. Januar 1944 erreichte die Rote Armee Auschwitz. Vor 73 Jahren. Was damals aufgedeckt wurde, wird für immer an jene Aussage erinnern: Die Tiere sind Gottes Schöpfung, die Bestialität ist das Werk von Menschen, oder – um konkreter zu sein: jener Untermenschen, die den Übermenschen priesen, um ihre Grausamkeit zu rechtfertigen. Ist es also wirklich sinnvoll, den 27. Januar zum „Internationalen Tag für die Opfer des Holocaust“ [1] zu machen? Das hängt davon ab, wie man sich der heutigen Zeit annähert. In einer Zeit des Trump, der Le Pen, des Wilders, des Orban, der Nazi in der Ukraine, der Goldenen Morgenröte… Weiterlesen

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