Die BRD bereitete sich 1969 auf den Giftkrieg vor und produzierte chemische und bakteriologische Waffen zum Einsatz gegen die Sowjetunion und gegen die DDR

Bonn…so lautete eine Schlagzeile in der Zeitung „Neues Deutschland“ am 19. Juli 1969.  Keiner soll sagen, er habe es nicht gewußt! Wer es wollte, der hätte es wissen können (zumindest in der DDR!). Denn es stand sogar in der Zeitung. Jeder hätte es lesen können. In der DDR gab es keine Analphabeten, wie heute in der BRD. Und im DDR-Fernsehen wurde darüber berichtet. Auch in der Schule der DDR wurde gewarnt: Der militärisch-industrielle Komplex vergeudet nicht nur gewaltige Reichtümer für militärische Zwecke. Er ist vielmehr der Ausgangspunkt zunehmender Aggressivität des Imperialismus [1] Und nun: Was sagen uns solche Meldungen? Auch in der BRD wurde in verschiedenen Labors zum Zwecke eines Überfalls auf die DDR nach neuen chemischen Kampfstoffen „geforscht“. Die westdeutschen Firmen Bayer, Hoechst, BASF und Degesch setzen fort, was die Nazis einst begonnen hatten. Weiterlesen

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Lenin: Die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus

LeninAlle Krisen legen den Kern der Erscheinungen oder der Prozesse bloß, fegen das Oberflächliche, Nebensächliche, Äußerliche hinweg, offenbaren die tieferen Wurzeln des Geschehens. Man nehme z. B. so eine ganz gewöhnliche und ganz unkomplizierte Krise auf dem Gebiet der ökonomischen Erscheinungen, wie sie jeder Streik darstellt. Nichts offenbart so die wirklichen Beziehungen zwischen den Klassen, die wirkliche Natur der modernen Gesellschaft, das Unterworfensein unabsehbarer Bevölkerungsmassen unter die Macht des Hungers, den Appell der besitzenden Minderheit an die organisierte Gewalt zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft.

Man nehme die Handels- und Industriekrisen: Nichts widerlegt so anschaulich alle möglichen Reden der Apologeten und Apostel der „Interessenharmonie“, nichts offenbart so plastisch den ganzen Mechanismus der modernen, kapitalistischen Gesellschaftsordnung, die ganze „Anarchie der Produktion“, die ganze Zersplitterung der Produzenten, den Krieg eines jeden gegen alle und aller gegen jeden.

Man nehme endlich eine solche Krise wie den Krieg: alle politischen und sozialen Institutionen werden einer Revision und einer Prüfung „durch Feuer und Schwert“ unterworfen. Die Stärke bzw. die Schwäche der Institutionen und Einrichtungen jedes Volkes wird durch den Ausgang des Krieges und seine Folgen ermittelt. Das Wesen der internationalen Beziehungen unter dem Kapitalismus: die offene Ausplünderung des Schwachen, enthüllt sich in absoluter Klarheit. …

Leider stecken sich die meisten beteiligten und handelnden Personen der Krise – zum Teil bewußt, zum Teil aus Unverstand oder weil sie dem Schematismus oder der Tradition nachhängen – nicht das Ziel, die Krise zu erklären, ihre wahren Ursachen und ihre Bedeutung aufzuzeigen, sondern suchen im Gegenteil aus Leibeskräften die Krise durch Phrasen, Phrasen und nochmals Phrasen zu verschleiern.

Quelle: W.I. Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1963, Bd. 17, S.175f.

Siehe auch:
Wir befinden uns in einer Krise
Karl Marx/Friedrich Engels: Über die Folgen einer Krise
Die Illusion von der Überwindung der Krise

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Wer war Karl Marx?

Auch wenn es scheint, als dürfte nun endlich jeder halbwegs gebildete Mensch wissen, wer dieser bedeutendste deutsche Gelehrte war, wollen wir hier doch noch einmal zusammenfassend und in aller Kürze das Leben und Wirken von Karl Marx darlegen.

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Karl-Marx-Monument des sowjetischen Bildhauers Lew Kerbel

Geboren am 5. Mai 1818 in Trier, war Marx gemeinsam mit Friedrich Engels der Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus (Marxismus), der Führer und Lehrer des Weltproletariats und der I. Internationale. Lenin und Stalin setzten die Lehren von Marx und Engels gewissenhaft fort und gründeten den ersten sozialistischen Staat der Weltgeschichte – die Sowjetunion. Weiterlesen

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Massaker am Golan. UNO-Blauhelmsoldaten sahen tatenlos zu. Ist Nichteinmischung ein Verbrechen?

FalterWie die österreichische Zeitung „Falter“ enthüllt, haben österreichische UN-Blauhelmsoldaten tatenlos zugesehen, wie syrische Polizisten in einen Hinterhalt von Kriminellen gerieten, ja schlimmer noch, sie ließen die Syrer wissentlich in den sicheren Tod fahren. Bei diesem Massaker, das sich bereits im September 2012 ereignete, wurden neun syrische Polizisten von Banditen ermordet.  Und die Österreicher sahen dabei zu, ja – sie filmten sogar diesen Mord. Auf einem Video ist die Tat zu sehen und man hört, wie sie mit zynischen Bemerkungen dieses Massaker kommentieren, das sie hätten verhindern können. Sie hätten es verhindern können, wenn sie ihre syrischen Kollegen gewarnt hätten. Doch sie haben geschwiegen. Ein Whistleblower hatte die Redaktion der Zeitung „Falter“ davon informiert… Weiterlesen

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KZ Buchenwald: Die nazifreundlichen Amerikaner…

BuchenwaldIm folgenden veröffentlichen wir hier einen Bericht des ehemaligen Buchenwalder KZ-Häftlings Georg Krauß (Häftlings-Nr. 3732) über das Verhalten der US-amerikanischen Besatzer, die nach der Selbstbefreiung des faschistischen Konzentrationlagers Buchenwald in Weimar eintrafen. Dieser Bericht war abgedruckt in der Zeitung „Neues Deutschland“ vom 10. April 1949. Hier schrieb Georg Krauß: Weiterlesen

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Der US-amerikanische Völkermord. Ein Bericht der österreichischen Schriftstellerin Eva Priester über die Aggression der USA gegen Nord-Korea

Priester KoreaVorbemerkung: All das, was wir hier lesen können, unterscheidet sich nur unwesentlich von dem faschistischen Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR. Der Krieg der USA gegen das von der Sowjetunion befreite Nordkorea war nur noch grausamer, und die ihn begleitende Propaganda der westlichen Medien war noch massiver. Und die Amerikaner waren sogar bereit (wie in Hiroshima und Nagasaki) Atombomben abzuwerfen. Den ganzen Bericht von Eva Priester finden Sie im Anhang als pdf-Datei. Eine Broschüre des Bundes Demokratischer Frauen Oesterreichs, gedruckt in Wien 1951. Weiterlesen

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Korea: Ein historischer Moment?

Umarmung Zwar möchte man sich hier eines Kommentars vorerst völlig enthalten, doch ganz ohne Nachdenken und ohne Kenntnis der Geschichte geht es eben doch nicht. Bekanntlich ist Südkorea ein kapitalistisches Land, welches unter dem direkten Einfluß der USA steht, während Nordkorea einen sozialistischen Entwicklungsweg eingeschlagen hat: Die Produktionsmittel und die Macht befinden sich in den Händen des Volkes. Das dümmliche Gerede vom „Machthaber Kim“ lassen wir hier einmal beiseite. Es stimmt einfach nicht. Viel interessanter ist eigentlich die Frage: Wie kam es zur Spaltung Koreas und welche Rolle spielten dabei die USA. Gehen wir den Dingen einmal auf den Grund… Weiterlesen

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