Von Rückübertragungen, Besetzungen, Gefühlen und anderen falschen Begriffen…

goebelsluegenFußend auf der Goebbelsschen Begriffsbildung werden auch heute wieder vom imperialistischen Staat und seinen Propagandamedien, Stiftungen und Bildungszentralen Begriffe in der ihm eigenen Weise interpretiert. Man sagt „gefühlte“ Wirklichkeit und meint damit, die Sache sei eigentlich nicht wahrnehmbar, sondern eben nur ein subjektives „Gefühl“. Man redet von „Rückübertragung“ und meint in Wirklichkeit Inbesitznahme oder Raub. Man spricht von „Anschluß“ oder „Eingliederung“ und meint in Wirklichkeit Okkupation. Das Ziel solcher Begriffsvertauschungen ist die heimliche Irreführung in jedem noch so kleinen Detail. Dazu zählen auch solche relativ harmlosen Bezeichnungen wie „Handy“ oder „zeitnah“ – Lingua quatriae imperii, oder was? Prof. Klemperer hätte noch viel zu bearbeiten…

Stationen auf dem Weg des deutschen Imperialismus in den zweiten Weltkrieg:

  • 1918/19: Rettung der Machtgrundlagen des deutschen Imperialismus gegen den revolutionären Ansturm der deutschen Arbeiter.
  • Ab 1919: Kampf der reaktionären Teile der deutschen Bourgeoisie gegen den Versailler Vertrag mit dem Ziel, die durch den verlorenen ersten Weltkrieg unterbrochene Expansionspolitik fortzusetzen. Schaffung militärischer Verbände neben der Reichswehr ( „Schwarze Reichswehr“, SA, SS). Nationalistische und revanchistische Hetze zur Beeinflussung der Massen.
  • Ab 1924: Wiederaufrüstung Deutschlands mit Hilfe amerikanischer und britischer Kredite.
  • 30.1.1933: Übertragung der Staatsmacht an die faschistische Partei unter Adolf Hitler.
  • März 1935: Einführung des allgemeinen Wehrpflicht. Aufbau der Luftwaffe und verstärkte Aufrüstung.
  • 7.März 1936: Besetzung der entmilitaristierten Rheinlandzone.
  • 1936-1939: Teilnahme regulärer Einheiten der Hitler-Wehrmacht am Kampf zur Niederwerfung der spanischen Republik.
  • August 1936: Die Denkschrift über den Vierjahresplan fordert, die faschistische Wehrmacht und Wirtschaft in vier Jahren kriegsfähig zu machen.
  • Oktober/November 1936: Deutsch-Italienischer Vertrag (Achse Berlin-Rom) und deutsch-japanischer Antikomintern-Pakt werden Bündnisgrundlage des faschistischen Kriegsblocks.
  • 24. Juni 1937: Geheime Weisung für die einheitliche Kriegsvorbereitung befiehlt eine „stete Kriegsbereitungschaft“.
  • 5. November 1937: Hitler verkündet auf einer geheimen Beratung das Kriegsprogramm.
  • 12./13. März 1938: Einmarsch der faschistischen Wehrmacht in Österreich und Annexion des Landes.
  • 29. September 1938: Das Abkommen von München liefert Teile der Tschechoslowakei an Hitlerdeutschland aus und macht das Land wehrlos.
  • 12.-16. März 1939: Annexion der restlichen tschechischen Gebiete un Errichtung eines slowakischen Satellitenstaates.
  • 1. April 1939: Weisung zum Überfall auf Polen bestimmt den 1. September 1939 als Tag des Kriegsbeginns. [1]

Ein Text zur Abbildung lügt…

AufteilungCSRDie Ziffern in der Graphik entsprechen denen der Aufzählung der selben Wiki-Seite. Die Pfeilorte und -richtungen entsprechen den Inbesitznahmen bzw. Einmarschrichtungen der Armeen wie auch der Gestapo- und sonstigen Staatsterror-Büttel. Was die komische Form des dunkelblauen „Deutschen Reichs“ betrifft: Der Wiki-Graphiker hat Österreich gemäß der hitlerschen Ideologie vorauseilend dem Deutschen Reich zugeschlagen. Und damit wieder einmal die Reihenfolge vertauscht. Hitlers Ideologie ist ihnen alles; korrekte wie sowjetische Geographie darf – selbstverständlich – nicht graphisch wiedergegeben werden auf deutschen Wiki-Seiten.Man beachte hier die so ganz anderen Ausdrucks- und Erzählweisen entgegen der üblichen des „Hitler-Stalin-Pakts“: Das „Sudetenland“ wird „angeschlossen“, anstatt daß die ČSR aufgeteilt und die Nord-ČSR und Teile der Süd-ČSR von den Deutschen geraubt werden. Wie angeblich „Ostpolen“ geraubt wurde. Das Olsa-Gebiet wird von Polen „besetzt“, anstatt geraubt, auch das recht „wertfrei“ formuliert.

Zweierlei Maßstäbe

Eine Staatsfledderung sozusagen, eine imperiale Geierattacke. Andere Gebiete werden „zurück“-gegeben und „rück“-gegliedert. Was für die sowjetischen Gebiete West-Ukraine und West-Belarus erzählerisch nie und nimmer und nirgends infrage kommt. Obwohl es sich um analoge Zeiträume der früheren Grenzziehungen handelt. Allerdings unter verschiedenen Umständen: Die Umwandlung der sowjetischen Westgebiete in ein fiktives Ostpolen, das auch heute noch behauptet wird, war ein kriegerischer Raub unter Ausnutzung der Schwäche Sowjetrußlands auf Grund der Intervention der gesamten kapitalistischen Welt. Und zwar wird gern ein neutral klingender „Schiedsspruchs“ erzählt und nicht etwa ein völkerrechtswidriges Komplott. Wie ja auch schon am 1. September 1939 „jetzt zurück“-geschossen wurde. Aktuellpropagandistisch kommt die Verwendung von Wörtern in Verbindung mit „zurück“ zugunsten der Russen für die Krim nie und nimmer infrage.

„Rückforderung“ des DDR-Volkseigentums

Ab 1990 bekamen DDR-Bürger vom BRD-Staat „Rückforderungs“-Bescheide über Millionenbeträge, die sie nie „hin“ bekommen hatten, z.B. mit der Begründung des WUFG – des menschenrechtswidrigen Währungsumstellungsfolgengesetzes vom 24.8.1993, mit dem die Besatzer die totale Arisierung des gesamten Eigentums der DDR-Bürger begründeten, die unter dieses Gesetz subsumiert und mit diesem verfolgt wurden.

…wie die Nazis mit den Juden

Wie ab 1933 den hitlerschen Volksgenossen die Juden zunächst als kriminelle Mitmenschen vorgeführt wurden. Um ihnen im weiteren Verlauf der Mental-Programmierung jegliches Menschliche im Zusammenhang mit Juden auszureden. Indem wirtschaftliche Selbstverständlichkeiten wie Geldüberweisungen ins Ausland als jüdische Straftaten vorgeführt und die Juden deswegen inhaftiert wurden. Mit der Folge ihrer Enteignung oder Teilenteignung. Mit dem Präfix „Rück-“ oder „zurück-“ verwandelt man die Tatsachen eines Überfalls, einer Aggression, eines aktuellen staatlichen Raubs an Wehrlosen, eines totalen Rechtsbruchs usw. sprachlich in etwas Gerechtes, Rechtmäßiges, jedenfalls klingt es irgendwie fair und gerecht, solange man das nicht weiß und die Asymmetrie der Ausdrucksweisen nicht auffällt: „Seit fünf Uhr fünfundvierzig wird jetzt zurückgeschossen“! Und seit 1990 wurde „zurück“-gefordert.

Der wesentlich größere „Rest“

Die Graphik zeigt auch schön die Manipulation, die mit dem bis heute in der BRD gültigen Nazi-Propaganda-Wort „Rest-ČSR“ oder „Rest-Tschechoslowakei“ oder noch manipulativer „Rest-Tschechei“ praktiziert wird. Unter einem Rest versteht man umgangssprachlich freilich einen kleinen, übriggebliebenen Teil eines regelmäßig wesentlich größeren Ganzen. Insofern ist auch das auf der Wiki-Seite in der Legende verwendete Nazi-„Rest-Tschechei“ manipulativ: Indem hier zudem noch das Staatsgebiet der ČSR zumeist sprachlich auf etwa die Hälfte, nämlich auf „Tschechei“ verkürzt wird, erscheint der immer noch wesentlich größere „Rest“ nicht gar so groß. Etwa halbiert. Dazu wird behauptet, die Slowakei sei am Tag vor der Besetzung der „Rest-Tschechei“ ein eigener Staat geworden.

So irgendwie ganz neutral ausgedrückt, irgendwie vom Himmel gefallen, diese Staatsgründung. Ebenfalls sehr anders formuliert als normalerweise der „stalinistische“ Einmarsch in Polen, der ca. drei Wochen nach Kriegsbeginn stattfand und erst, nachdem der polnische Staat also der Vertragspartner des Gebietsraubs aufgehört hatte, zu existieren.

Die angeblich „gefühlte“ Wirklichkeit

Auf der Wiki-Seite findet sich neben vielem anderen Nazi-Geschwätz dieser hübsche Satz:

„Die tschechoslowakischen Politiker – allen voran der damalige Staatspräsident Beneš – fühlten sich von den Schutzmächten verraten. Deswegen wurde das Abkommen von der Bevölkerung als „Münchner Verrat“ bezeichnet oder pointiert „Über uns, ohne uns.“

Daß das Auseinanderdividieren der Tschechen und Slowaken Hitlers Ideologie entsprach, der das Zusammenleben dieser beiden Völker in einem Staat für widernatürlich hielt [2], darf der Konsument dieser durch und durch „unabhängigen“ Informationsplattform nicht wissen. Schon gar nicht, daß der spätestens seit 1968 gehätschelte deutsche Nazi-Agent bzw. Agent der deutschen BRD-Staats-Nazis und von diesen dann im Zuge der „samtenen“ „Revolution“ als Präser eingesetzte Havel diese insbesondere ab 1945 so überaus erfolgreiche Verbindung auflöste – entsprechend dem hitlerschen „Mein Kampf“-Ungeist. Der eine „Zufall“ bedingte auch hier den nächsten. Die Deutschen wollten wieder – wie ab 1939 – die zum zweiten Mal in ihren Besitz gebrachten Škoda-Werke ohne Verpflichtungen gegenüber den „armen“ Slowaken verwaltet wissen. So auf Erden, amen!

Eine Wiki-Seite, auf der berichtet würde, daß die obige Formel, „Über uns, ohne uns!“, die die Tschechen und Slowaken 1938 als eine angemessene Qualifizierung dafür ansahen, wie die Deutsch-Nazis und ihre internationalen Kollaborateure völkerrechtswidrig ihren Staat erst zugunsten der Deutschen in Nachteil setzten und schwächten, daß sie ihn dann spielend leicht ganz beseitigen konnten, daß also diese Formel ebenso für die DDR-Bürger gilt, ist mir bisher nicht unter die Augen geraten. Man beachte des weiteren: Beneš und die anderen „fühlten sich … verraten“! Sie wurden nicht etwa verraten, sie fühlten es lediglich.

Die unauffällige Gewöhnung an die Manipulation

Das entspricht voll und ganz dem aktuellen Propagandastandard; wo den Untertanen die Realitäten ausgeredet werden sollen, werden sie als bloße und letztlich also falsche Gefühle erzählt: Die Balten fühlen sich von Rußland bedroht, und schon werden USA-Kampfpanzer, NATO-Raketen-Systeme stationiert und die EU-Propaganda auf Kriegsmodus geschaltet. Als stünde im NATO-Pakt oder in EU-Sanktionen-Papieren irgend etwas von Gefühlen. In den 1990ern wurde – zur unauffälligen Gewöhnung an diesen manipulativen Politblödsinn in den Wetterberichten die „gefühlten Temperaturen“ eingeführt. Eine übliche Technik: Politische oder politisch verwendbare Verblödungs-Techniken als alltägliche einzuführen und zu nutzen. Wie die damaligen Vorreiter, die Goebbels-Propaganda-Beamten aller Medien, die scheinbar unpolitischen Durchhalte-Filme komponierten. Oder dieser:

So wird Leser hinter’s Licht geführt…

In der sowjetischen und apologetischen Geschichtsschreibung des ehemaligen Ostblocks wie beispielsweise der DDR wird das Münchner Abkommen als Komplott der westlichen Demokratien mit den Nationalsozialisten dargestellt. Im Kalten Krieg benutzte die Sowjetunion diese These, um propagandistisch Stimmung gegen den Westen zu machen.

Daß das Komplott als Komplott dargestellt wurde, bedeutet dem deutschen Untertanen in dieser Mitteilung heutzutage, daß es gar keines war. Da es „im ehemaligen Ostblock“ lediglich so dargestellt wurde. Er übersetzt das äußerst zuverlässig im herrschaftlich gewollten Sinn, so zuverlässig wie „unabhängige“ Wiki-Autoren dieser „unabhängigen“ (Spenden erbeten für die Aufrechterhaltung dieser „Unabhängigkeit“!) Medien und Sites die gewesenen oder aktuellen Realitäten in – falsche – Gefühle übersetzen. Die Methode des Zitierens von Fakten und anderen Wahrheiten und dem Verbinden mit derart denunzierenden Herkunftsangaben als Pseudo-Widerlegung wird in der deutschen Propaganda sehr viel verwendet.

Aus der Giftküche der Nazis

Und deshalb wird den Untertanen auch verschwiegen, welche vielen der heutigen Propaganda-Stereotype direkt aus Adolfs und Josephs und Heinrichs und Martins und AIfreds Giftküche stammen. Diese Herkunft soll die aktuell genutzten Propaganda-Erzählungen nicht denunzieren. Das kann man schön sehen an Umkehrungen, die tabu sind: Nirgends findet man großöffentlich, wiki- oder sonst „unabhängig“ die Darstellungsweise: In der nazi-apologetische Geschichtsschreibung der Faschisten [3] werden der Reichstagsbrand wie auch die Katyn-Toten als kommunistische Komplotte dargestellt, und im von Churchill ausgerufenen Kalten Krieg wurde mit beidem Stimmung für Adolf Hitler und seine Nachfolger Adenauer, Brandt, Kohl und alle anderen gemacht.

Wahrheit wird als „Apologetik“ verunglimpft

Die aufklärerisch und materialistisch intendierte Geschichtsschreibung der DDR und der anderen antinazistischen Staaten, also die antifaschistische Wahrheit heißt „apologetisch“, was dem BRD-Volksgenossen bedeuten soll, die Fortschreibung der hitlerschen und goebbelschen Propaganda sei objektive Geschichtsschreibung. Vor allem gegen Stalin und die DDR werden diese Denunziationen in der BRD angewendet. So apologetisch wie die Autoren dieses Propagandasülze konnten nicht einmal die am wenigsten talentierten und gebildeten Geschichtsschreiber unter Stalin bis Honecker!

Flächendeckende Manipulation

Es waren also, wie gesagt, falsche Gefühle. Daß dem angeblichen „Ostblock“ sprachlich nie ein Westblock gegenüberstand, daß die sogenannten „Nationalsozialisten“ nie nationale Sozialisten waren, was aber mit dieser Selbst-Falsch-Etikettierung suggeriert und behauptet wird, darf dem Untertanen nicht mehr zu Bewußtsein kommen. Insbesondere wurde deshalb seit 1990 der historisch und sonst wissenschaftlich richtige Bezeichner „Faschismus“ abgeschafft. In Differenzierung zum italienisch und spanischen Faschismus und anderen Spielarten dieser Herrschaftsideologie auch „Hitler-Faschismus“ oder „deutscher Faschismus“ genannt. Mit Adolf Hitlers, Gehlens und Globkes, Adenauers und Brandts, Kohls und Schröders Endsieg über die DDR wurde obrigkeitlich angeordnet flächendeckend der falsche und manipulierende Nazibezeichner diktiert und eingehämmert, wie Adolf Hitler es für das Deutsche Reich schon 1933 wollte und ausführen ließ. Und zwar nunmehr bis nach Moskau. Auch das durfte nie und nirgends öffentlich auffallen.

Noch ein Beispiel…

Und wenn die UdSSR die geschichtliche Wahrheit gegen die Nazi-Umschreibungen ab 1945 verteidigte, dann war es ein Benutzen und eine Stimmungsmache, und zwar eine propagandistische. Während der „freie Westen“ nie „propagandistische Stimmungmache“ betrieben hat. Jedenfalls nicht in WWW-Wiki-Darstellungen.

Stalin fühlte sich damit aus dem Konzert der europäischen Großmächte ausgegrenzt. Ihm schien es deshalb unmöglich, weiterhin mit den Westmächten zu kooperieren.

Und noch einmal ein als falsch suggeriertes Gefühl, dieses mal eben ein „stalinistisches“, wirkungsverstärkend mit der hübschen Metapher „Konzert“ verbunden. Und es wurde für ihn nicht etwa unmöglich, sondern es schien ihm nur so. Woher der Autor den stalinschen Schein weiß und ableitete, verrät er nicht.

Wirkungsvolle nazistische Propaganda

Wie aktuell die Kreml-Astrologen oft und genauestens wissen, was Putin denkt, plant, nicht verrät. Auch das ist eine seit 1933 sehr wirkungsvolle Propaganda. Die damals staatsoffiziell noch so hieß, heute nicht so heißen darf, nämlich: Propaganda. Nicht abgesehen davon, daß Daladier und Chamberlain so gut wie nie namentlich mit ihrer Politik identifiziert werden, so ganz anders als entsprechend dem selbstverständlichen und nie erklärten Standard Stalin immer und immer wieder. Und ihre angeblichen Gefühle werden schon gar nicht bekannt gegeben.

Das gemeinsame Schweigen

Das von Polen geraubte Teschener Gebiet, das weder hier noch im deutschen Story-TV „geraubt“ heißt, falls es überhaupt genannt wird, ist, wie man sieht, vergleichsweise klein. Die Bedeutung besteht vor allem in der Beteiligung am Raub und in der Lösung eines längeren Streits durch den Oberguru Hitler aller Nazis; es ist wie beim Banküberfall: der Hauptakteur bekommt den größten Teil der Beute und teilt den anderen ihre Anteile zu. Und entscheidet, was gerecht sei. Wer die Beute aufteilt, hat die Macht dazu und recht sowieso. Ansonsten schweißt das gemeinsam begangene Verbrechen zusammen, zwingt zum Schweigen, und zwar bis heute – wer den anderen belastet, belastet und gefährdet sich selbst – und bindet in Interessenskongruenz.

Synchroniserte Lügengeschichten

Daß auch der Staat Ungarn als 1938 potentieller, als zukünftiger Kriegshelfer der Deutschen am Raub beteiligt wurde und sich beteiligt und damit schuldig gemacht hat, fällt ebenfalls unter die „Hitler-Stalin-Pakt“-Erzähl-Asymrnetrie-Tabus für die größere und große Öffentlichkeit. Nach dem Sieg über den realexistierenden Sozialismus erstanden ab 1990 die damaligen gemeinsamen Interessen wieder auf und spiegeln sich in den synchronisierten Geschichtserzählungen; die alten Allianzen wurden neu gezimmert, sollen aber als solche nicht erscheinen. Der Rückgriff auf die Vor-1945-Geschichtserzählungen des heutigen Polen und des heutigen Ungarn sind für die deutschen Herrschaftsinteressen geradezu ideal. Und wieder verheddern sie sich in die selbe Blöd-Raub-Ego-Staats-Lügen.

Quelle:
Malcom.z: Der Stählerne (5 Bd,), Bd.IV, S.1-9 (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)
Zitate und Anmerkungen:
[1] Geschichte. Lehrbuch für Klassse 8, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1978, S.191f.
[2] auffindbar in: Adolf Hitler, Mein Kampf
[3] Die Deutsch-Faschisten dürfen in der Brd-Großöffentlichkeit selbstverständlich nicht richtig benannt werden; daß das auch schon Propaganda-Stimmungsmache ist, wird nicht reflektiert.

Bestellung:
Edition Flaschenpost: Der Stählerne


Siehe auch:
Die Goebbelsche Mendazinie

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2 Antworten zu Von Rückübertragungen, Besetzungen, Gefühlen und anderen falschen Begriffen…

  1. Politnick schreibt:

    Nichts wird derzeit so dermaßen verlogen dargestellt wie die Geschichte der Weimarer Republik. Schauen wir doch mal was Wikipedia über Heinrich Brüning schreibt:

    Zitat: „1929 wurde er Fraktionsvorsitzender der Zentrumspartei im Reichstag und setzte das sogenannte „Junktim“ durch: Seine Partei würde nur dann dem Young-Plan zustimmen, wenn zugleich durch Steuererhöhungen und Sparmaßnahmen der Haushalt ausgeglichen würde. Durch diese konsequent vertretene Politik wurde auch der Reichspräsident auf ihn aufmerksam.“

    So ein Stuß! Der Youngplan war längst beschlossene Sache und die Vorgeschichte, nämlich der Dawesplan wird im Wiki-Artikel gar nicht erst erwähnt!

    Hitler schreibt 1925, Zitat (Mein Kampf): „Der völkische Staat wird für sein Dasein kämpfen müssen. Er wird es durch Dawesunterschriften weder erhalten, noch seinen Bestand durch sie verteidigen können…… Finanzielle Verpflichtungen so schwerwiegender und dabei völlig unproduktiver Art, wie sie das heutige Dawes-Deutschland zu tragen hat, besaß dieses Reich nicht.“

    Die Ziele dieser Propaganda sind klar, anstatt eines Schuldeingeständnisses und die zu zahlenden Reparationen anzuerkennen, wird sogar der Dawesplan verleugnet und das Deutsche Volk für zahlungsunfähig erklärt. Kein Mensch der Welt würde einen Kredit bekommen wenn er seine Zahlungsunfähigkeit erklärt — Aber Wikipedia und Hitler wollen uns das weismachen!

    Abgesehen davon, daß ein Volk sowieso keinen Kredit bekommt sondern allenfalls dafür bezahlt. So gesehen war das Ergebnis der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre ja der, Deutschlands Kreditwürdigkeit unter Beweis zu stellen.

    Die Weimarer Republik ist nicht gescheitert. Sie wurde ganz gezielt vernichtet! Im Übrigen fand die Ernennung Hitler zum Reichskanzler nicht in Berlin statt sondern in Essen. Nicht Hindenburg hat Hitler zum Kanzler ernannt sondern führende Wirtschaftsbosse der Essener Stahlindustrie.

    Schönen Sonntag 😉

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