Alltag in der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik

7247_900Was ist das für ein Land, vor dem der allgewaltige USA-Präsident solche Angst hat, so daß er erneut verschärfte Sanktionen anordnet, daß er in einer solchen sensiblen Region provozierende Kriegsmanöver durchführen läßt und daß er einen dummen, jungen US-Amerikaner, der für sein prozierendes Verhalten, welches er bereits zutiefst bereut hat, rechtskräftig verurteilt wurde, als causa belli zu mißbrauchen sucht?  Was ist das für ein Land, das Atomraketen zu seinem Schutz benötigt? Wie leben dort die Menschen? Sind sie glücklich? Wir haben schon verschiedentlich Bilder aus der KDVR gezeigt. Hier nun neue Bilder aus diesem kleinen mutigen Land, daß es wagt, der aggressiven imperialistischen Großmacht USA zu widerstehen. Und das mit Erfolg! Es ist – wie man sieht – ein ganz normales Land, das seine Freiheit zu verteidigen weiß!

Hammer, Sichel und Pinsel – das ist das Symbol der Partei der Arbeit Koreas. Es charakterisiert damit das enge Bündnis von Arbeitern, Bauern und werktätiger Intelligenz, die sich in der revolutionären Kampforganisation zusammengeschlossen haben. Seit ihrer Gründung ist die PdAK die führende Kraft beim Aufbau des Sozialismus in dem ostasiatischen Land.

Zur Geschichte der Partei der Arbeit

Am 10. Oktober 1945, wenige Wochen nach der Befreiung vom Kolonialjoch, hatten die bewußtesten Kämpfer für nationale und soziale Befreiung die Nordkoreanische Zentrale der Kommunistischen Partei Koreas gegründet, die sich 1946 mit der patriotischen Nationalen Volkspartei zur Partei der Arbeit Koreas vereinigte. Das auf jenem Parteitag angenommene Programm setzte sich zum Ziel, einen unabhängigen, demokratischen und einheitlichen Staat zu schaffen.

Die Partei, die sich von Anfang an für die Interessen des Volkes einsetzte, konnte sehr bald schon viele neue Mitglieder aufnehmen. Waren es 1945 bei der Gründung 4.350 Kommunisten, hatte sich die Zahl 1946 bereits auf 370.000 erhöht. Und 1948, im Jahr der Gründung der KDVR, zählte die PdAK über 750.000 Mitglieder.  Es folgten die schweren Jahre von 1950 bis 1953 und die Zeit des Wiederaufbaus. Die Mitglieder der Partei standen stets an vorderster Linie, wenn es galt, das Vaterland zu verteidigen und unter unsagbar komplizierten Bedingungen die Heimat wieder aufzubauen. Auf den Parteitagen wurde kontinuierlich der nächste Wegeabschnitt aufgezeichnet, wurden neue, höhere Ziele beim Aufbau des Sozialismus gestellt.

Für die Interessen des werktätigen Volkes

Heute vereint die Partei der Arbeit Koreas über drei Millionen Mitglieder in ihren Reihen, die sich – wie es im Statut formuliert ist – „für die Interessen der werktätigen Massen und den Sieg der großen Sache des Sozialismus und Kommunismus ein­ setzen“. Das Statut charakterisiert die PdAK als „marxistisch-leninistische, revolutionäre Partei des Tschutschhe-Typs“ und als „organisierten Vortrupp der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen“. Unter dem Begriff Tschutschhe, der wörtlich übersetzt Subjekt heißt, ist Selbständigkeit in Politik, Wirtschaft und Verteidigung zu verstehen. Auf dem VI. Parteitag der PdAK im Jahre 1980 stellte der Generalsekretär des ZK, Kim Il Sung, vor den 3.225 Delegierten und Gästen aus 118 Ländern fest, daß die Volksmassen unter Führung der Partei „hervorragende Siege beim Aufbau des Sozialismus“ errungen haben. Nächstes Ziel sei der „vollständige Sieg des Sozialismus“.

In ihrer außenpolitischen Tätigkeit hatte sich die PdAK die Stärkung der Einheit der sozialistischen Länder und der internationalen kommunistischen Bewegung gestellt, die Unterstützung der nationalen Befreiungsbewegung und der internationalen Arbeiterbewegung. Der Kampf gegen Imperialismus, für Frieden, Demokratie und nationale Unabhängigkeit bestimmt seither die Beziehungen zu anderen Parteien und Staaten.

Enge freundschaftliche Beziehungen zur DDR

Enge freundschaftliche Beziehungen und eine fruchtbare Zusammenarbeit verbanden damals die Partei der Arbeit Koreas auch mit der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, wie das während der Besuche des Generalsekretärs des ZK der SED, Erich Honecker, in Phjòngjang (1977 und 1986) und des Generalsekretärs des ZK der PdAK, Kim Il Sung, in Berlin (1984) zum Ausdruck kam.

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Erich Honecker, Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, auf der Freundschaftskundgebung in Phjòngjang, Oktober 1986.

Weitere politische Parteien

Eine zweite Partei ist die Sozialde­mokratische Partei, gegründet am 3. November 1945 als Demokratische Partei der damaligen Klein- und Mittelbourgeoisie. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines sozialistischen Wirtschaftssystems, die Förderung nationaler Bildung, Kunst und Kultur. Das Programm dieser Partei strebt eine enge Zusammenarbeit mit der PdAK an. Eine dritte Partei ist die Tschonggjo Tschonutang, die man als Partei der bäuerlichen patriotischen Kräfte be­zeichnen kann. Sie wurde am 8. Fe­ bruar 1946 von der wohlhabenden Bauernschaft gegründet. Alle Parteien und Massenorganisationen sind in der Demokratischen Front für die Vereinigung des Vaterlandes zusammengeschlossen. Sie wurde am 22. Juli 1946 gegründet.

Hier nun einige Bilder aus der heutigen KDVR:

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Quelle: KVDR


Siehe auch: L.Pribytkowa: Braucht Nordkorea Atomwaffen?

http://www.nordkorea-info.de

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3 Antworten zu Alltag in der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik

  1. martinemko schreibt:

    ein sympathisches Video:

  2. Nadja Norden schreibt:

    Vielen Dank, Genosse Norbert,
    Es erscheint einen Hinweis, in der Form eines Kommentars, in „Politiek en Cultuur“. Der Zwischentitel „Enge freundschaftliche Beziehungen zur DDR“ muß ich aber leider als propagandistische Floskel, beanstanden. Siehe hier weshalb:
    http://politiekencultuur.blogspot.be/2009/07/genossen-kim-il-sung-in-der-ddr-19846.html
    Freundschaft,
    Nadja

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Nadja. natürlich sind das oft propagandistische Übertreibungen. Doch entscheidend ist immer die Praxis. Und da dürfen gewisse Differenzen, die es ja auch damals schon gab, nicht vom gemeinsamen Kampf gegen den Imperialismus ablenken.

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