Proteste, Demonstrationen, Streiks…

My lifeNehmen wir zuerst einmal die Proteste. Schließlich darf nicht übersehen werden, daß es neben den Problemen mit der schwindenden Demokratie und den Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten auch Fragen der zwischenmenschlichen Beziehungen und des gestörten harmonisch-solidarischen Zusammenlebens der Menschen sind, die sich den Werktätigen der kapitalistischen Länder unabhängig von den mehr oder weniger erfolgreichen Bemühungen um die Sicherung des Lebensstandards aufdrängen. Solange der konjunkturelle Aufschwung und die relative Stabilität anhielten und die ständige Ausdehnung der Produktion einen relativen Mangel an Arbeitskräften zur Folge hatte, sah sich die Monopolbourgeoisie veranlaßt, ihre äußerlichen Beziehungen zur Arbeiterklasse nach etwas anderen Normen auszurichten als nach dem brutalen, für sie jedoch äußerst bequemen Führer-Gefolgschafts-Prinzip der faschistischen Diktatur. Das hat sich nun wieder geändert. 

Der Traum von der Demokratie ist geplatzt…

Bei vielen Angehörigen der Arbeiterklasse, insbesondere bei jüngeren Arbeitern, die während der Zeit der relativen Stabilität in die Produktion eingetreten sind, wurde die Illusion hervorgerufen – begünstigt durch die antikommunistische Propaganda und durch entsprechende bürgerlich-imperialistische Theorien –, daß der Kapitalismus sein Wesen gewandelt habe, daß die Klassengegensätze verschwunden seien und es nur darauf ankäme, wie fleißig man arbeiten könne, und daß man nur eine zündende Marketingidee bräuchte, um sein Einkommen vervielfachen zu können. Diese Träume zogen sich bis in den Mittelstand hinein. Nun aber hat die Wirklichkeit viele eingeholt. Und sie wollen es nicht wahrhaben, daß der bürgerliche Staat nicht dazu da ist, die Interessen der Bevölkerung zu vertreten. Natürlich ist es ungerecht, diese Menschen als „Schlafschafe“ zu bezeichnen. Sie sind einfach nur Opfer der ideologischen  Manipulierung geworden.

Der beginnende Widerstand der Unzufriedenen

Flashmob: Ein geialer Einfall – die Franzosen stürmen Geschäfte, die „Covid-Zertifikate“ durchsetzen, füllen die Einkaufswagen und lassen sie beim Verlassen laut protestierend an den Kassen zurück…

France1 France2

Es gibt viele Möglichkeiten des Protestes. Natürlich ist es unsinnig, einen Barrikadenkampf etablieren zu wollen, solange es keine Organisation gibt, die solche Kämpfe lenkt und koordiniert. Doch in den Protesten entwickelt sich aus dem Klasseninstinkt das Klassenbewußtsein. Und ehe es zu Streiks kommt, muß die Arbeiterklasse erst ihre Erfahrungen sammeln können. Und dann reden wir wieder einmal über Streiks…


Was ist eine Demonstration?

Demonstration


Kretschmar muß weg!


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11 Antworten zu Proteste, Demonstrationen, Streiks…

  1. Erfurt schreibt:

    Und noch eine gute Nachricht aus Lörrach: Im Schaufenser einer Apotheke hängt ein Merkblatt mit der Überschrift Warum man sich nicht impfen lassen soll darunter eine Aufzählung und Beschreibung schwerwiegender Impfschaäden.

    Schönen Sonntag.

    • sascha313 schreibt:

      Bravo…. die ersten unberatenen, naiven „Impflinge“ werden wohl schon die Veränderungen bemerkt haben, die das Dreckszeug in ihrem Körper angerichtet hat: Pickel im Gesicht, Hautjucken, Herzprobleme, Schwindel… nun gelten sie als „ungeimpft“. Aber sie haben die Ursache noch nicht erkannt oder sie trauen sich noch nicht, ihren Arzt anzuzeigen, der sie „geimpft“ hat – und falsch beraten.

      Impf-Kritik im Schaufenster: Ein mutiger Apotheker klärt auf!
      https://report24.news/mutiger-apotheker-publiziert-impfnebenwirkungen-im-schaufenster/?feed_id=6938

      • Sieh‘ es mir nach:
        Die meisten Menschen haben sich nicht von „ihrem“ Arzt spritzen lassen.
        Wenn Sie sich von „ihrem“ Arzt haben spritzen lassen, dann haben sie dazu vorher eine Einverständniserklärung unterschrieben, in der mögliche Nebenwirkungen — auch der Tod — explizit genannt werden. Dieselbe Einverständniserklärung haben die Gespritzen auch in den „Impf“-Zentren unterschrieben.
        Diese Einwilligung – sich spritzen zu lassen – ist ein rechtsgültiger Vertrag und schließt jeglichen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Arzt, der spritzt, aus. Das heißt, daß der Gespritzte den Arzt weder für die ihm zugeführte Köperverletzung nach dem StGB, noch für irgendwelche Schäden, die sich aus der Spritzung ergeben könnten, nach dem *Schuldrecht* des BGB in Anspruch / in Haftung nehmen kann.

        Übrigens galt dieses „Recht“ auch in der DDR und in anderen sozialistischer Staaten — und ob nun in einem kapitalistischen oder sozialistischen Staat, hat der Staat selbst die Haftung für mögliche Impfschäden übernommen. Jede „Anzeige“ eines impfgeschädigten Menschen läuft damit ins Leere!
        Er kann jedoch [und auch *nur*] für einen erlittenen Impfschaden beim Staat entsprechende Anträge auf eine „finanzielle“! Entschädigung, die sich aus einem erlittenen Impfschaden ergeben, stellen.

        Freilich ist diese Sache von vorhinein so geregelt, daß der Impfgeschädigte „als KLÄGER“ auftritt, der die „Schuld“ des vermeintlichen „Gläubigers“ beweisen muß. Einen solchen „Beweis“ zu führen, ist aber (fast) unmöglich. Meist laufen solche Klagen auf einen „Vergleich“ hinaus — jedenfalls habe ich dazu noch nie ein Urteil gelesen — der dem Kläger eine kleine finanzielle Entschädigung – manchmal sogar eine regelmäßige kleine „Rente“ gewährt oder eine Krankenkasse dazu verpflichtet, bestimmte Pflege- oder „Heil“maßnahmen zu bezahlen. — Alles um den Rechtsschein zu wahren!!!

      • Als Ergänzung dazu — Contergan-Skandal —

        Kein Mensch, der durch die Einnahme von Contergan der eigenen Mutter geschädigt wurde, hat jemals eine „Entschädigung“ erhalten. Warum? „Weil man niemanden dafür verantwortlich machen kann — außer der Mutter, die „freiwillig“ dieses Zeugs in sich aufgenommen hat! Die durch Contergan geschädigten Menschen hätten gegen ihre Mütter Klagen führen müssen … und hätten diese sogar gewonnen!!!
        Gegen die Firma [Grünenthal GmbH, 1,3 Mrd. € Umsatz 2020], die das Medikament hergestellt hat oder die Ärzte, die es den Frauen sogar während der Schwangerschaft verschrieben hatten – mußte jeder Prozeß verloren gehen!

      • und noch eine kleine Ergänzung:

        Es kam heraus, daß die Firma Johnson & Johnson, USA – 20 Mrd. € PROFIT pro Jahr das Baby-Hautpflege-Puder Johnson’s Babypuder immer mit ASBEST angereichert hatte.
        Es wurde nachgeweisen, daß dadurch viele Frauen und Kinder Krebs bekamen.
        Eine riesige Welle an Klagen kam auf dieses Unternehmen zu — es hätte Konkurs anmelden müssen, weil der Schadenersatz, der zu bezahlen gewesen wäre, höher ist, als alle Vermögenswerte. Was haben die gemacht: Sie haben — ähnlich wie MONSANTO an BAYER das Glyphosat „übertragen haben — dieses Produkt an eine neue Firma – mit allen Rechten und Pflichten – verkauft. Man konnte also nur noch die neue Firma verklagen und die hat dann auch Konkurs angemeldet.

      • Erfurt schreibt:

        Ja, das ist in Lörrach 😉

        https://rolfrost.de/bildblog.html?s=617C721D

        Kopieren, Teilen!

  2. Erfurt schreibt:

    Proteste in Leipzig, eben in der Tagesschau. Tausende Menschen! Ein Schild mit dem Text
    „Schluss mit dem Coronawahnsinn“ war ganz kurz zu sehen. Und dann ein Kommenar der so ganz und gar nicht zu diesem Text auf dem Schild passte.

  3. Pingback: Proteste, Demonstrationen, Streiks… — Sascha’s Welt | Schramme Journal

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