„Bandera“ – Die unheimliche Wiederauferstehung eines Faschisten

Bandera_originalIn der Reihe „Mythen der Wirklichkeit“ zeigt ein Berliner Theater das Musical „Bandera“. Wer war Bandera? In der Vorankündigung des Theaters beschreibt man ihn als einen „Partisanenführer“. Das ist eine Lüge! Die Wahrheit ist, Stepan Bandera war ein Nazi, ein Kollaborateur des deutschen Faschismus, ein Obersturmführer der SS und Offizier der faschistisch-deutschen Abwehr. Er ist verantwortlich für das Wolhynische Massaker, das Massaker von Babi Jar, den Massenmord an jüdischen, polnischen und ukrainischen Einwohnern und die Vernichtung des Dorfer Chatyn und weiterer Dörfer in Belorußland.  Zwei ukrainische Darsteller präsentieren dieses makabre Spektakel.

Da gibt es nichts zu beschönigen und nichts zu erklären. Bandera war ein Faschist! Und es gibt weder einen Mythos noch irgendeine Legende, die diesen Mißbrauch eines deutschen Theaters für Propagandazwecke der Nazis rechtfertigen könnte. Dieses Spektakel ist eine Verhöhnung der Opfer des faschistischen Terrors in Polen und in der Sowjetunion.

Hier einige Fakten:

Am 14. August 1941 wurde in Berlin ein „Memorandum OUN (Bandera)“ (über die Bedingungen der Zusammenarbeit der OUN mit Hitlerdeutschland) unterschrieben. [1] Insgesamt  wurden während der deutschen Okkupation in der Ukraine 5,3 Millionen Menschen der friedlichen Bevölkerung ermordet, und darüberhinaus noch 2,3 Millionen arbeitsfähige Bewohner zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert.

Die Banderowzy bemühten sich, bei der Zahl der Toten nicht hinter ihren angeblichen „Feinden“ (den Deutschen) zurückzustehen — von den Händen Banderowzy wurden durch solche Strafaktionen wie in Chatyn oder wie bei dem Wolhynischen Massaker fast 2 Millionen Menschen ermordet, wobei weder Frauen, noch Kinder, noch Greise verschont blieben. Zur Veranschaulichung — siehe die Fotografien der Greueltaten der Banderowzy in Wolhynien und in Lwow (Bilder nicht jugendfrei!).

Sogar die deutschen Nazis waren so stark sind von den Greueltaten OUN beeindruckt, daß sie Bandera bald verhafteten und ins Konzentrationslager Sachsenhausen brachen. Jedoch wurde Bandera nicht hingerichtet, sondern eine spätere Verwendung geschont, um die OUN später anzuführen. [2]

Insgesamt wurden durch Strafaktionen und bei Überfällen durch Angehörige der Strafkommandos der OUN getötet:

850.000 Juden;
220.000 Polen;
400.000 sowjetischer Kriegsgefangene;
500.000 friedlicher Ukrainer;
20.000 Soldaten und Offiziere der Sowjetischen Armee und der Rechtsschutzorgane;
4.00-5.000 Anhänger der OUN wegen ungenügender Grausamkeit und unterentwickeltem nationale Selbstbewußtsein. [3] [4]

Die deutsche Organisation, die mit der OUN-UPA zusammenarbeitete, die Waffen-SS, wurde als verbrecherisch verurteilt. Außerdem ist anzumerken, daß der Nürnberger Prozeß nur für die Verurteilung der Verbrechen der Nazis zuständig war, nicht aber für deren Kollaborateure. Wenn der Nürnberger Prozeß auch die Verbrechen der Kollaborateure im Dienst des Dritten Reiches betrachtet hätte, so wären als Figuranten dieser Prozesse nicht nur die OUN-UPA, sondern auch Russischen Befreiungsarmee (Русская освободительная армия – РОА), die Kosaken Pjotr Krasnows, das Regime Vichys und die übrigen mit den Nazis zusammenarbeitenden nationalen Vereinigungen, Armeen und Regimes in Betracht gekommen. Tatsächlich gab es nicht dergleichen — zum Beispiel wurde der Führer des Vichy-Regimes Phillip Petain vom Obersten Gericht Frankreichs verurteilt.

[1] Меморандум ОУН (Бандеры) об условиях сотрудничества ОУН с гитлеровской Германией
[2] Степан Бандера – фашист
[3} Првеступления ОУН – УПА в годы Великой отечественной войны
[4] Злодеяния ОУН в начале Великой Отечественной войны

Lipikach
Von Bandera-Faschisten ermordete Einwohner der polnischen Siedlung Lipniki
Kolonia Lipniki (gm. Berezne, pow. Kostopol). Zwłoki zamordowanych Polaków podczas napadu UPA na kolonię 26 marca 1943 r. Fot. Sarnowski.Zdjęcia dzięki uprzejmości p. Henryka Słowińskiego. Fotografia z książki Ewy i Władysława Siemaszków pt. „Ludobójstwo“ tom 2, str. 1294.

Quelle: Мифы об ОУН-УПА  (Übersetzung: Alina Klein)


P.S. Eine solche zynische „Heldenverehrung“ ausgerechnet in einem deutschen Theater, das noch dazu in der DDR den ehrenvollen Namen des sowjetischen Schriftstellers Maxim Gorki erhielt – das ist ein unglaublicher Skandal!

pdfimage  Bandera in Berlin


Siehe auch:
Wiktor Iljuchin: Bandera und seine Gefolgschaft
Der alltägliche Faschismus in Lwow (aber nicht nur dort)
Der Henker von Lwow
Aus den Erinnerungen sowjetischer Kommunisten: Partisanenführer „Batja“

pdfimage Wenn der Faschismus sein Haupt erhebt ist Nichteinmischung verbrecherisch

Dieser Beitrag wurde unter Faschismus, Kapitalistische Wirklichkeit, Verbrechen des Kapitalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

16 Antworten zu „Bandera“ – Die unheimliche Wiederauferstehung eines Faschisten

  1. Johann Weber schreibt:

    Die antifaschistische Zeitung „Der neue Mahnruf“ aus Österreich berichtet in der Novemberausgabe von 1989:

    Wie wird man Kriegsverbrecher?
    Nicht nur junge Menschen fragen oft, wie es möglich war, daß sich Menschen zu so bestialischen Handlungen ge- und mißbrauchen ließen, wie sie unter der NS-Terrorherrschaft verübt wurden. Es waren keine Bestien von Geburt an, die barbarische – und vielen noch immer unverständlichen – Verbrechen begingen und sich als willfähriges Werkzeug menschenverachtender Machtbesessener „verwenden“ ließen. Ein Beispiel dafür kam kürzlich bei einem Gerichtsverfahren in der DDR zutage, wo sich der Rentner Jakob Holz wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten mußte. Warum der Prozeß erst jetzt durchgeführt wurde, geht zu Lasten der Justizbehörden der BRD, die den Fall verschlampt und erst jetzt wieder aufgenommen und den Ball der DDR-Justiz zugespielt haben, als sich herausstellte, daß der Beschuldigte im anderen deutschen Staat lebt.

    Jakob Holz also, über den der Gerichtssaalberichterstatter der Berliner „Wochenpost“ referiert:

    Von 1942 bis 1944 beteiligte er sich als stellvertretender Wachführer des 1. Wachzuges im Werkschutz einer Waffenfabrik in Radom an der Erschießung von mindestens 33 polnischen Bürgern jüdischer Abstammung und ermordete dabei eigenhändig 18 Opfer durch Genickschuß.[…] Der Werkschutz rekrutierte sich aus Volksdeutschen und aus ukrainischen Bandera-Faschisten.[…] Einmal wurde Holz befohlen, als „Abschreckungsmaßnahme“ eine jüdische Familie – Mann, Frau und ein Kind im Alter zwischen sechs und acht Jahren – zu erschießen, weil ein Bruder des Mannes aus dem Lager geflohen war. Das Kind, erklärt der Angeklagte, erschoß er nicht, weil es geweint und ihm leid getan habe. Doch einige der Lagerinsassen, die die Ermordung mitansehen mußten, gaben später als Zeugen zu Protokoll, daß Holz auch das Kind umbrachte. Durch Genickschuß, wie er es bei der Ausbildung gelernt hatte.[…] Das Gericht hält für erwiesen, daß der Angeklagte an der Ermordung von 28 jüdischen Zwangsarbeitern unmittelbar beteiligt war. Es folgt in seinem Urteil der Ansicht des Staatsanwalts und dessen Antrag: lebenslängliche Freiheitsstrafe und dauernde Aberkennung der staatsbürgerlichen Rechte.“

    Wer mehr lesen will, hier der link:
    http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dnm&datum=1989&page=87&size=45&qid=W8FO1E8CTGWUE9V5LYYESS0KV2RPR1

    Nachtrag:
    Massenmörder Holz ging in die Berufung. Hier das neue Urteil.
    Die Ost-CDU-Zeitung „Neue Zeit“ berichtete am 9. Januar 1990:

    Nur teilweise Urteil gegen Kriegsverbrecher bestätigt
     Berlin (NZ/ADN). In dem Strafverfahren gegen den ehemaligen stellvertretenden Wachzugführer des faschistischen Werkschutzes, Jakob Holz, hat der 5. Strafsenat des Obersten Gerichtes in der Hauptverhandlung am 5. und 8. Januar 1990 auf die Berufung den Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt und ihm die staatsbürgerlichen Rechte für die Dauer von zehn Jahren aberkannt.  In der Berufungsverhandlung hat sich der Schuldvorwurf aus dem Urteil des Bezirksgerichts Rostock vom 25. September 1989, mit dem eine lebenslängliche Freiheitsstrafe ausgesprochen worden war, nicht in vollem Umfang bestätigt. Der Senat hat bei seiner Entscheidung außerdem die Geständigkeit des Angeklagten sowie weitere Umstände berücksichtigt.“

    Man beachte, diese Milde sprach noch ein DDR-Gericht aus.
    Jedoch nach dem 9.11.1989.

  2. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    … was kommt als nächstes? Etwa: Himmler – ein deutscher Held? Bei der BRD Regierung würde mich aber auch das nicht mehr wundern: Sie unterstützt ja bereits seit Jahren die Faschisten — die durch einen Putsch gekommene Faschisten-Regierung — in der Ukraine und wirkt bei jedem Verbrechen, das sich die USA/NATO einfallen lässt, aktiv mit … und all das mit Unterstützung von GRÜNEN und SPD.

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Kann passieren, Jauhuchanam, dass eines Tages sogar Himmler ein liebenswerter Vater und Ehegatte gewesen war, dem man eigentlich nicht böse sein kann, weil auch er nur Opfer der schlimmen Zeit war. Dann allerdings sind alle Hemmungen gefallen.

      • Wie der SS-Brigadeführer (Generalsrang) Ernst Heinrich Freiherr von Weizsäcker, der zum Persönlichen Stab Himmlers gehörte und Deportationsbefehle für französische Juden in das Konzentrationslager Auschwitz abzeichnete.
        “Im Juli 1947 in Nürnberg verhaftet wurde Weizsäcker am 14. April 1949 wegen seiner aktiven Mitwirkung bei der Deportation französischer Juden nach Auschwitz und damit wegen eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit zu fünf Jahren Haft verurteilt. Im Zuge einer allgemeinen Amnestie wurde er am 16. Oktober 1950 aus dem Kriegsverbrecher-Gefängnis Landsberg entlassen.
        Seine Strategie zu behaupten, von den Todeslagern erst nach dem Krieg erfahren sowie die verschleiernde Terminologie der „Endlösung der Judenfrage“ und den „Arbeitseinsatz im Osten“ nicht durchschaut zu haben, wurde von den meisten damaligen Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes genutzt. Allerdings gibt es Indizien für die vorhandene Kenntnis vom verbrecherischen Vorgehen des NS-Staates gegenüber Juden, zum Beispiel die Vortragsnotiz vom 10. Dezember 1941 des Unterstaatssekretärs Luther, Teilnehmer der Wannseekonferenz. Diese hatte er zum Vorgehen der Einsatzgruppen für den Reichsaußenminister vorbereitet. Weizsäcker hat sie zur Kenntnis genommen und mit seiner Paraphe versehen. Im Berichtsteil „Judentum“ findet sich Folgendes:

        „Im Reichskommissariat Ostland wurde […] eine Festnahmeaktion sämtlicher Juden […] eingeleitet, […] etwa 2.000 […]. Die männlichen über 16 Jahre alten Juden wurden mit Ausnahme der Ärzte und der Judenältesten exekutiert […]. In der Ukraine wurden als Vergeltungsmaßnahmen für die Brandstiftungen in Kiew dortselbst sämtliche Juden verhaftet und Ende September d. J. insgesamt mehr als 33 000 Juden hingerichtet. In Shitomir wurden mehr als 3.000 Juden zur Vermeidung der Anstiftung von Sabotage durch sie erschossen. Im Raum ostwärts des Dnjepr wurden annähernd 5.000 Juden erschossen.“

        Dem war der Tätigkeits- und Lagebericht Nr. 6 der Einsatzgruppen beigefügt. Dort findet sich folgende Passage:

        „Die Lösung der Judenfrage wurde insbesondere im Raum ostwärts des Dnjepr seitens der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD energisch in Angriff genommen. Die von den Kommandos neu besetzten Räume wurden judenfrei gemacht. Dabei wurden 4 891 Juden liquidiert.““

        … und dennoch haben seine Söhne Carl Friedrich und Richard Karl (10 Jahre Bundespräsident) das Urteil gegen ihren Vater als „historisch und moralisch ungerecht“ dargestellt.

        Kurz: Alle Hemmungen sind schon vor langer Zeit gefallen und das ausgerechnet Bandera auch noch als Musical! auf der Bühne des Maxim-Gorki-Theaters! aufgeführt wird, ist aus faschistischer Sicht folgerichtig und konsequent, denn darum geht es ja: Enthemmung, denn es werden viele, sehr viele Millionen Enthemmte benötigt, bevor der nächste Krieg gegen Russland gestartet werden kann, der mindestens schon seit 10 Jahren – ich vermute aber schon länger – vorbereitet wird (*1) und zu dem Barak Obama bereits im Dezember 2016 vom Kongress ermächtigt wurde;

        und zu dem ich vor 5 Jahren einen Artikel der “Kriegsvorbereitung“ im WSJ las, in dem die Strategie zur Sicherstellung der Energieversorgung Deutschlands offen ausgeplaudert wurde: [wegen der großen Abhängikeit Deutschlands (von russischem Erdgas)], müsse die USA das Exportverbot von Gas aufheben, um im Falle [des geplanten] Krieges [mit Russalnd] die Energieversorgung [des wichtigsten Verbündeten (Deutschland)] sicherstellen zu können. (*2)

        (*1) dem dient u.a. der JadeWeserPort in Wilhelmshaven, der 2012 seinen Betrieb aufnahm und über den die USA ihre schweren Waffen, Kanonen, Panzer und Raketen einführen und über das Gebiet der ehemaligen DDR dann Richtung Ostfront verlegen.

        (*2) bei Brunsbüttel entsteht ein Flüssiggas-Terminal für Fracking-Gas aus den USA.

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Das ist kaum zu glauben, dass sie sich das wagen: Bandera-Legende auf der Bühne des Maxim-Gorki-Theaters! Ich habe es nicht gesehen, ich gehe seit Jahren nicht mehr ins Theater, obwohl ich in der DDR mindestens jede Woche einmal im Theater war. Was da auf den Bühnen geschieht, hat mit mir nichts mehr zu tun. Der absolute kulturelle Niedergang! Was für eine Schande für das Theater. Man kann sich nur noch abwenden.

  4. Emil Schaarschmidt schreibt:

    Sie waren beim Arbeitsamt gemeldet genau wie heute. Sie wurden untergebracht genau wie heute. Und sie kamen aus Ländern in denen Deutschland Krieg führte, aus Fankreich, Litauen, Weißrussland und der Ukraine usw.. Und sie konnten sich in Deutschland relativ frei bewegen, genau wie heute. Die Rede ist von denen die früher wie heute fälschlicherweise als Flüchtlinge bezeichnet werden. Mir liegen Namenlisten von 1942 vor, die belegen diese Art von Flüchlingspolitik in D. während des 2. WK.
    Heute heißt es: Sie sind hier weil in ihren Ländern Krieg ist. Wenn man das damals so gesagt hätte, jeder hätte sich gefragt, warum die ausgerechnet in das Land flüchten was ihre Heimat verwüstet!? Die Antwort ist ganz einfach: Weil die ganze Flüchtlingspolitik eine einzige Lüge ist! Und auch immer schon gewesen ist! Schönen Sonntag.

    • Emil Schaarschmidt schreibt:

      Nachtrag: Als Thüringen im Sommer 1945 sowj. BZ wurde, waren diese sog. Ostarbeiter plötzlich alle verschwunden, fast schlagartig!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Wie ist das zu verstehen, Emil Schaarschmidt? Ostarbeiter, so wurden die sowjetischen Zwangsarbeiter und die aus anderen von der Naziwehrmacht besetzten Ländern genannt. Ist doch klar, dass sie in diesem Deutschland, durch das sie und in dem sie so sehr gelitten hatten, nicht blieben. Was ist daran merkwürdig?

    • Was wollen Sie uns hier weißmachen?
      „Bandera“-Faschisten = Flüchtlinge von heute ? Ist es das was Sie uns sagen wollen?
      Wie viele Flüchtlinge kennen Sie? Ich vermute, nicht einen einzigen!
      Wie kann man bloß alle Flüchtlinge über einen Kamm scheren und die auch noch mit „Bandera“-Faschisten gleichsetzen?
      Und Zwangsarbeiter aus Osteuropa – und anderen besetzten Ländern – im “Deutschen Reich“ während des WK II. als Flüchtlinge zu bezeichnen, ist eine Unverfrorenheit sondergleichen!
      Das ist hier kein Nazi-Blog!

  5. Rolf schreibt:

    Wenn man diese und andere Bilder sieht, kommt bei mir immer wieder die Frage auf: „Wie kann ein Mensch dann noch zweifeln, ob die Deutschen die Bösen im WK 2 waren?“

    Aber die Grundlage dafür bildet auch der lange vorher ins deutsche Volk eingetragene Nationalismus, der auch in den Feldpostbriefen oft zum Ausdruck kam. Wir erobern Land für uns und lassen es von den Untermenschen bewirtschaften … Sehr kritisch ist vor allem die internationale Entwicklung – in Richtung Faschismus, nach der Niederlage des Sozialismus zu sehen. Aber die Massen werden mit „Zuckerbrot + Peitsche“ auf Konsum ausgerichtet und gehen den vorgeschriebenen Weg.

    Vielleicht kann auch „Thom Ram“ etwas dazu sagen, seine Eindrücke darlegen – aber vielleicht verstehe ich ihn auch nur falsch … Mir ist es wichtig ihn und seine Meinung zu verstehen.

  6. Franz meier schreibt:

    Der Text gefällt mir, er ist so wunderbar faktenfrei . Bandera war von August 1941 bis Mitte 1944 im KZ Sachsenhausen interniert. Wie er dann für die oben genannten Massaker verantwortlich sein soll, könntest du mir mal erklären.

  7. Pingback: Der Arbeitergeneral Karol Świerczewski („Walter”) | Sascha's Welt

  8. Hanz29 schreibt:

    Schaarschmidt – „Sie wurden untergebracht“. Ja, in KZs mit den üblichen Baracken und dem üblichen Stacheldraht darum herum. Viele waren zum Zeitpunkt der Befreiung so geschwächt und krank, dass sie verstarben. Die noch gehen konnten, machten sich auf in ihre Heimat.
    Schaarschmidt – „…verschwunden, schlagartig!“ meint wohl vor allem die, die die Nazis zum Schluss noch in eine Scheune getrieben haben, die sie dann anzündeten. Und schlagartig waren die verschwunden. (Auch innerhalb von D und Österreich).
    Eigentlich hat Sascha recht. Einem Nazi braucht man nichts zu erklären. Aber die Unverschämtheit dieses Schaarschmidt und der unter Neonazis verbreiteten Schönfärberei, mehr noch, deren Lügen, sind unerträglich. Das sind die Leute, die Auschwitz als Sanatorium bezeichnen. In Lagern wie Treblinka – Vernichtungslager, keine Arbeitslager – sind die „Sanatoriumsgäste“ ebenfalls „schlagartig verschwunden“.
    Unterdessen erleben wir eine vergleichbare Schönfärberei – Lügen – der Nazis vom Typus „Asow“ und zahlreicher anderer solcher Verbrechervereine, die nunmehr zu Diensten eines „Botschafters“ Melnyk zu Freiheitshelden hochstilisiert werden, mit großem Beifall nicht nur unserer Regierung und unseres Parlaments und unserer Medien, sondern in der ganzen EU, von den USA ganz zu schweigen.

  9. Hanna Fleiss schreibt:

    Zweifelt noch jemand, dass auch die USA, die „Befreier vom Faschismus“, ein faschistischer Staat sind? Die Asow-Nazis in der Ukraine wurden von US-Beauftragten angeleitet, wie man gefangene Feinde „richtig“ foltert, unter anderen Scheußlichkeiten mit „Waterboarding“. Russland hat das in den Unsicherheitsrat gebracht, in der Hoffnung, nun würden auch die westlichen Staaten Russlands Protesten zustimmen – aber denkste, die schwiegen einfach. Was sollten sie auch sagen angesichts der neofaschistischen Umtriebe in ihren eigenen Ländern? Wie eine Krake
    verbreitet sich dieser Hass gegen jeden fortschrittlichen Gedanken, und dass sogar die Regierungen im Fall der Ukraine ganz offen einen faschistischen Staat in diesem Umfange unterstützen, das ist zwar im Fall der deutschen Bundesregierung kein Wunder, aber dass ausgerechnet eine SPD-geführte Bundesregierung dies tut, entsetzt dann doch. Saßen doch neben Kommunisten auch SPDler in den KZs der Nazis. Nichts draus gelernt, Herr Scholz?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s