Historische Parallelen…

ZumpeVergleicht man die Lage Deutschlands im Jahre 1932 mit der heutigen Situation, so lassen sich – diesmal bezogen auf die USA – bestimmte Ähnlichkeiten nicht von der Hand weisen: In den Jahren der relativen Stabilisierung nach dem ersten Weltkrieg hatte sich der deutsche Imperialismus wieder zur zweitstärksten Industriemacht der kapitalistischen Welt entwickelt. Der Drang nach Herrschaft, nach einer Neuaufteilung der Welt, war in der Öffentlichkeit durch massive Propaganda und im Geheimen durch vielfältige Rüstungsvorbereitungen weiter verfolgt worden. Deutschland hatte gerade eine der bisher heftigsten Krisen hinter sich gelassen. Die tiefgreifenden Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise wurden dann vor allem für eine umfangreiche Reduzierung der Löhne, Gehälter und Sozialleistungen genutzt. Aber auch die weitere Förderung der Konzentrationsbewegung des Kapitals, der noch stärkeren Rationalisierung der Produktion, wurde mit Hilfe der Krise bewußt verfolgt. Dies fand seinen Ausdruck in der These von „Gesundschrumpfen der Wirtschaft“, die von den führenden Vertretern des Finanzkapitals verkündet wurde. Die dadurch noch forcierte Arbeitslosigkeit ermöglichte wiederum einen noch schärferen Angriff auf das Einkommen der Werktätigen, und die damit erzeugte Reduzierung der Kaufkraft verstärkte wiederum den „Schrumpfungsprozeß“. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entkommen gibt! Genau das finden wir auch heute wieder…

In einer umfangreichen Dokumentation „Wirtschaft  Staat in Deutschland 1933 bis 1945“ untersucht die DDR-Wissenschaftlerin Lotte Zumpe die höchst intensive Verflechtung von Staat und Monopolkapital vom Ausgang der großen Weltwirtschaftskrise (1929/32) bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. 

1. Keine Tendenz zur Besserung

Es bedarf keiner besonderen Betonung, daß die Konstellation, wie sie sich politisch, wirtschaftlich und im sozialen Bereich im zweiten Halbjahr 1932 in Deutschland ent­wickelte, die gesamtgesellschaftlichen Reproduktionsbedingungen des Kapitals auf das empfindlichste berührte. Hinzu kam, daß sich in diesem Jahr auch die außenwirtschaft­lichen Bedingungen erheblich verschlechtert hatten und die weltwirtschaftliche Ent­wicklung, mit der Deutschland engstens verflochten war, keine Tendenz zur Besserung zeigte.

Als sich Ende 1932 das deutsche Finanzkapital dann in seiner Mehrheit und mit Unterstützung der Junker für eine Kanzlerschaft Hitlers einsetzte, hatte die Krise zwar ihren Tiefpunkt schon einige Monate überschritten, doch von einer allgemeinen Be­lebung konnte noch keine Rede sein.
,,Noch kein Aufschwung“, berichtete das Institut für Konjunkturforschung (IfK) im Dezember 1932 über die weltwirtschaftliche Kon­junktur – „…aber der Abschwung beendet.“ [1] Die deutsche Wirtschaft hatte nach dieser Einschätzung seit Mitte 1932 „einen grundsätzlich neuen Entwicklungsabschnitt begonnen:
Die Wirtschaftsschrumpfung ist abgeschlossen: Produktion, Umsatz, Beschäftigung sind nach jahrelangem Rückgang in eine Horizontalbewegung umgebogen; die Zahl der Konkurse, Vergleichsverfahren und Wechselproteste nimmt ab; der Abbau der Bank­debitoren scheint zum Stillstand zu kommen, der Kapitalmarkt zeigt Ansärze zur Ent­spannung“. [2]

2. Widersprüchlichkeiten auf dem Kapitalmarkt

Die weltwirtschaftliche, wie auch die innerwirtschaftliche Lage in Deutsch­land waren noch alles andere als vielversprechend. So unaufhaltsam das kapitalistische System insgesamt immer tiefer in die Krise hineingeraten war, so zögernd, so unsicher, so labil, so ungleichmäßig zeigten sich die Tendenzen und Anzeichen der Besserung. Die Widersprüchlichkeit dieser Entwicklung trat am deutlichsten in den Reaktionen des internationalen Kapitalmarktes hervor.

3. Ein überquellender Geldmarkt

In das System der internationalen Zahlungsbilanzen war zwar wieder ein gewisses Gleichgewicht gebracht worden, „aber zum erheblichen Teil auf künstlicher Grundlage und um den Preis einer Einengung der internationalen Handelsfreiheit, welche neue Störungsmomente anderer Art auslöst“. [3] Auch auf dem internationalen Kreditmarkt war die Krise noch nicht abgcbaut, was sich deutlich am überquellenden Geldmarkt zeigte. Während sich hier „das Geld mit einer minimalen Verzinsung begnügen, vielfach sich sogar als täglich fälliges Guthaben bei den Notenbanken zinslose Anlage gefallen lassen“ mußte [4], war es auf dem Kapitalmarkt knapp, das Zinsniveau lag hoch und brachte kaum Anregung für die Mitte 1932 „noch nahezu völlig lahmlegende Investitionstätigkeit“ [5].

Der Diskontsatz der Deutschen Reichsbank lag im Juni 1932 30 Prozent über dem durchschnittlichen Diskontsatz der Notenbanken der Welt, und der Privatdiskont in Berlin betrug mehr als das Doppelte des durchschnittlichen Privatdiskonts der wichtigsten Industrieländer. [6]. Das Symptomatische für den allgemeinen Zustand der gesamten kapitalistischen Wirtschaft zeigt Tabelle 1.

Weltwirtschaft Tab1

4. Die erneute Währungsunsicherheit

Im Dezember 1932 berichtete das IfK: „Zwei Tendenzen beherrschen gegenwärtig die Kreditmärkte: Die Normalisierung an den nationalen Kreditmärkten und die Milderung der Spannungen zwischen den Kreditmärkten.“ [7] Doch schon im Frühjahr 1933 kam es in den USA zu einer neuen Kreditkrise. Im April wurde die Goldparität des Dollars aufgegeben, d.h. er wurde abgewertet, was wiederum eine allgemeine Währungsunsicherheit hervor­rief. Dadurch machten sich „in zahlreichen Ländern erneut Anzeichen von Vertrauens­schwund bemerkbar, die an die Zeit der akuten Kreditkrise von 1931/32 erinnern“. [8] Die Kreditmärkte signalisierten wie hochempfindliche Seismographen die tiefe Zer­rüttug des kapitalistischen Systems.

5. Die weltwirtschaftliche Lage und die außenwirtschaftliche Position Deutschlands

Der Reproduktionsprozeß des Kapitals war im Weltmaßstab „etwa auf den zu Beginn des Jahrhunderts herrschenden Umfang zurückgeworfen“ [9], dies aber mit einem Konzen­trationsgrad von Produktion und Kapital, der weit über dem damaligen Stand lag. Die Monopolisierung hatte in allen imperialistischen Ländern bedeutende Fortschritte gemacht, ganzc Wirtschaftszweige wurden insbesondere in der Montanindustrie, im Fahrzeugbau, in der chemischen und in der Elektroindustrie von wenigen Konzernen, Kartellen und Syn­dikaten beherrscht, die bis zu 90 und mehr Prozent der Produktion bzw. des Absatzes auf sich vereinigten. [10]

6. Die Arbeitskräftesituation

Konzentration der Produktion ist immer auch gleichbedeutend mit Konzentration der Arbeitskräfte in Großbetrieben und Ballungszentren. In Deutschland war das durchschnittliche Aktienkapital pro Gesellschaft von 1925 bis 1931 um rd. 60 Pro­zent angewachsen, der Anteil der Arbeiter in Betrieben mit mehr als 1.000 Beschäftigten hatte sich seit 1900 nahezu verdoppclt.[11] Ein Konzern, wie die Vereinigte Stahlwerke AG, mit 800 Mill. RM Aktienkapital (1930) das zweitgrößte Montanunternehmen in der Welt, beschäftigte 1929/30 annähernd zweihunderttausend Arbeitskräfte, die mit ihren Aage­hörigen etwa der Einwohnerzahl einer Großstadt wie Düsseldorf entsprachen.[12] Mehr als hunderttausend Arbeitskräfte beschäftigte der I.G. Farben-Konzern, der 1930 ein Betriebs­kapital von 900 Mill. RM ausgewiesen hatte.[13]

7. Die bevorstehende Katastrophe

Mit der Kapitalkonzentration wächst der Drang zur Expansion, mit der Produktivität das Absatz-, das Marktproblem, die Konkurrenz; mit der Konzentration der Arbeiter wächst ihre Kraft, nimmt ihr Gewicht zu in der politischen Arena. 30 Millionen Arbeitslose waren 1932 zu einem sozialen Problem sondergleichen für die kapitalistische Wirtschaft geworden. Sie stellten das gesamte System ebenso in Frage, wie die brachliegenden Pro­duktionskapazitäten, die gefüllten Läger, die Vernichtungsaktioncn von Lebensmitteln, das zunehmende Chaos im weltwirtschaftlichen Währungs- und Kreditsystem. Das kapita­listische System war offenbar nicht mehr fähig, die Krise aus eigenen Kräften zu über­winden. Es stand am Abgrund einer existenziellen Katastrophe und offenbarte seine historische Überlebtheit, seine tiefgehende allgemeine Krise.

Die krisenfreie Entwicklung der sowjetischen Wirtschaft, die von kapitalistischer Seite so oft als „nicht lebensfähig“ bezeichnet worden war, verstärkte noch den tiefen Schock, den der Krisenverlauf in allen Schichten der Bourgeoisie erzeugt hatte.[14]

8. Der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein

Staatliche Eingriffe in das gesamte Wirtschaftsleben, umfangreiche Finanzhilfen und staatliche Programme zur Krisenüberwindung standen in vielen Ländern auf der Tages­ordnung. Zwei Aufgaben hatten kardinale Bedeutung: die Belebung der Wirtschaft, ihre erweiterte Reproduktion, und die schnelle Verminderung der Arbeitslosigkeit, um be­drohliche soziale Erschütterungen zu vermeiden.[15] Es ging aber auch um die Stabilisierung des Systems, eine ebenso wesentliche Funktion des staatsmonopolistischen Kapitalismus, wie die Sicherung der erweiterten Reproduktion. Am Ende der Weltwirtschaftskrise war das eine die Voraussetzung des anderen – und umgekehrt.

9. Eine noch nie dagewesene Reglementierung

Das kapitalistische System war in seiner gesamten Funktionsfähigkeit betroffen. Das äußerte sich auf dem Weltmarkt in einer ungeheuren Verschärfung der internationalen Konkurrenz, was sich vor allem in einer bis dahin noch nicht dagewesenen Reglemen­tierung der Handels- und Absatzbedingungen niederschlug. Diese Situation war nicht nur ein Ergebnis der Krise, sie war mit bewirkt worden durch die Veränderung der weltwirt­schaftlichen Strukturen, die sich während und nach dem ersten Weltkrieg vollzogen hatten und auch im internationalen Handel zutage getreten waren.

In einem Bericht des Völker­bundes über die Handels- und Zahlungsbilanzen der Jahre 1911 bis 1925 heißt es:

„Die Vereinigten Staaten und Indien kaufen jetzt weniger in Europa und mehr in Asien. China und Japan kaufen weniger in Europa und mehr in Nordamerika. Australien kauft weniger in Europa und mehr in Nordamerika und Japan. Andererseits exportiert Indien einen größe­ren Teil seiner Waren nach Nordamerika und Asien, und der Prozentsatz der Ausfuhr Chinas nach Nordamerika hat sich gleichfalls gehoben. Die Ausfuhr Japans nach Europa ist von 23,3 v.H. auf nur 6,6 v.H. seiner Gesamtausfuhr gefallen, während diejenige nach Nordamerika von 30 auf 44,5 v.H. gestiegen ist. Die Einfuhr Australiens aus Europa ist gefallen von 70 auf 54 v.H. seiner Gesamteinfuhr, jene Argentiniens von 80 auf 64 v. H. Der Handel verschiebt sich vom Atlantischen zum Stillen Ozean.“ [16]

10. Die USA auf dem Wege zur Weltmacht

1913 hatten die Anteile der drei großen europäischen Industriestaaten Deutschland, England und Frankreich an der Weltindustrieproduktion zusammen 36 Prozent betragen; 36 Prozent machte auch der Anteil der Vereinigten Staaten aus, die zudem Schuldnerland Europas waren. 1928 betrug der Anteil der USA – nunmehr Gläubigerstaat Europas – 43 und die Anteile der anderen drei Staaten insgesamt nur noch 28 Prozcnt.[17] Der Gesamtwert der amerikanischen Ausfuhr betrug 1928 über 5 Mrd. Dollar, das war mehr als das Doppelte der Ausfuhr des Fiskaljahres 1912/13.[18]

11. Eine Wende in der Außenhandelspolitik

Die weltwirtschaftlichen Strukturen hatten sich seit der Vorkriegszeit nicht zum Vor­teile der „alten“ europäischen Industrienationen entwickelt. Hier hatte diese Entwicklung zu einer relativen Verengung des Weltmarktes geführt bzw. die Konkurrenzbedingungen erheblich verschärft. Mit diesen Bedingungen verbanden sich 1929/32 die Auswirkungen der Krise. Die Verengung der Binnenmärkte durch die Krise verstärkte das Export­interesse und erzeugte andererseits gleichzeitig eine starke Tendenz zur Erschwerung der Importmöglichkeiten. Ein allgemeiner Wirtschaftskrieg aller Länder gegeneinander war die Folge. Die international Währungs- und Kreditkrise von 1931 bewirkte schließlich eine endgültige Wende in der Außenhandelspolitik der imperialistischen Länder.[19]

12. Zwangsbewirtschaftung der Devisen

Hohe internationale Schuldverpflichtungen (Schacht schätzte sie 1933 auf 220 Mrd. RM, davon 190 Mrd. RM kommerzielle Schulden [20]) und ein schnell sinkender Außenhandel hatten in vielen Ländern zu einem starken Abfluß der Gold- und Devisenbestände geführt. Diese Entwicklung wurde in der Regel mit einer Zwangsbewirtschaftung der Devisen beantwortet. Seit Mitte 1931 bis zum ersten Halbjahr 1932 waren bereits 17 europäische Länder, darunter Deutschland, und 12 überseeische dazu übergegangen.[21]

Eine Welle protektionistischer Maßnahmen und gegenseitiger Abschließungen ging seit Mitte 1931 über fast alle Staaten.[22]

  • Schutzzölle: Großbritannien, immer noch erste Handelsmacht der Welt, umgab sich mit hohen Schutzzollmauern, andere Länder ebenfalls.
  • Importbeschränkungen: Zollerhöhungen, Einfuhr­verbote, Einfuhrkontingentierungen, Einfuhrmonopole und Devisenzwangsbewirtschaf­tung waren die wichtigsten Mittel zur Importbeschränkung. Sie wurden auch in den folgenden Jahren bis zum zweiten Weltkrieg nie wieder völlig abgebaut.
  • Regulierung des Handels: In allen Ländern erfolgte eine strenge Regulierung der Handelsbeziehungen, wobei starke protektionistische und zum Teil auch autarkistische Tendenzen hervortraten.
  • Die Abwertung der Währung, zu der viele Länder übergingen, insbesondere England, Japan und die USA, verschärften die Konkurrenzbedingungen der übrigen Länder noch mehr, wie sie auch die allgemeine Unsicherheit förderten.
  • Bildung von Wirtschaftsblöcken: Insbesondere zwischen den hochentwickelten europäischen In­dustriestaaten setzte ein scharfer Kampf um die Bildung von Wirtschaftsblöcken ein.[23] Während Großbritannien mit den Verträgen von Ottawa (20.8.1932) die Länder des Commonwealth stärker als vorher gegen andere Konkurrenten abschloß, gerieten die Interessen Frankreichs und Deutschlands in den Balkanländern in scharfe Konkurrenz.

13. Wirtschafsblöcke

Die Weltwirtschaftskrise hatte mit ihren schweren Auswirkungen Tendenzen gefördert, die sich nach dem zweiten Weltkrieg, auf einer noch sehr viel stärker erschütterten Basis, im sehr viel kleiner gewordenen kapitalistischen Teil Europas in den Wirtschaftsblöcken der EWG und EFTA fortsetzten.

„Die kapitalistische Produktion strebt beständig, diese ihr immanenten Schranken zu überwinden, aber sie überwindet sie nur durch Mittel, die ihr diese Schranken aufs neue und auf gewaltigerem Maßstab entgegenstellen.“ [24]


Anmerkungen:

[1] Vierteljabrshefte zur Koujunkturforschung, (im folgenden: VHKR.), hg.v. Institut für Konjunkturforschung, 7.Jg., T.A. N.3/1932, S.123f.
[2] Ebenda, S.151.
[3] Die wirtscbafticben Kräfte im Wandel der Konjunktur, hg.v.d. Dresdner Bank, Berlin 1932, S.8 = Schriften­reihe, Bd.1,
[4] Ebenda, S. 4: Es ist bemerkenswert, „daß Vertrauenskrise auf dem Kreditmarkt, Zinssprünge und In­flationsdruck wohl zu einer weiteren Schrumpfung der Weltwirtscluft, gleichzeitig aber auch zu einer Vermehrung der untätigen, «anlageunwilligen Kapitalmassen geführt haben. Die Disponibilitäten, die auf diese Weise eine außerordentliche Höhe erreichten, strömten nun in neue Kapitalbecken, die in erster Linie Sicherheit hinsichtlich der Substanzerhaltung des Kapitals zu gewähren schienen; nach Frankreich, Holland, Belgien und der Schweiz… Eine Vorstellung von der Größenordnung dieser Beträge gibt die Tatsache, daß allein die Bank von Frankreich nicht weniger als rund 25 Md. franz. Francs an solchen täglich fälligen Depositen ausweist, die von ihr überhaupt nicht verzinst werden.“ (Ebenda).
[5] Ebenda, S.6. Die Begriffe Geld- und Kapitalmarkt sind banktechnische Termini: der Geldmarkt um­faßt kurzfristige Bankkredite und Wechselgeschäfte, also in der Regel Kreditgeschäfte von 1 Tag bis zu 90 Tagen Fälligkeit, der Kapitalmarkt umfaßt alle längerfristigen Kredit- und Bankgeschäfte. Geld- und Kapitalmarkt zusammen bilden den Kreditmarkt. Im marxistischen Sinne sind alles dies Märkte, wo das Geld kurz- oder langfristige Anlage als Kapital sucht bzw. das Kapital in seiner Geldform Geschäfts­gegenstand ist. Der Spezifik von Geld- und Kapitalmarkt entspricht auch die Arbeitsteilung der Banken. Hypotheken- und Rentenbanken z.B. sind vorwiegend im langfristigen Kreditgeschäft tätig. Die An­sammlung von Kapital auf dem Geldmarkt (Flüssigkeit des Geldmarktes), wo das Zinsniveau niedrig ist und die anhaltende Knappheit auf dem Kapitalmarkt (Kapitalmarktstarre) zeigte 1932/33 an, daß die kurzfristige Anlage der langfristigen noch vorgezogen wurde, d.h. die schnelle „Rückkehr“ des Kre­dits wog mehr als der höhere Zinsertrag einer langfristigen Anlage. „Fließt“ das Kapital vom Geld­zum Kapitalmarkt und vermehrt dort das Angebot, wirkt dies zinssenkend, d.h. die Aufnahme lang­fristiger Kredite für Investitionszwecke wird für den Kapitalisten „profitabel“. Dieser Zusammenhang zwischen Geld- und Kapitalmarkt ist ein wichtiger Indikator für die kapitalistische Wirtschaftslage (ähn­lich wie auch die Kursschwankungen der Aktien und Wertpapiere an den Börsen). Eine Steuerung dieses spontanen Prozesses erfolgt z. B. durch die Diskontpolitik dct Zentralbanken, wodurch der Kredit „ver­steuert“ oder „verbillig“ wird. (Dazu auch Kap. 10).
[6] Vgl. dazu: Die wirtschaftlichen Kräfte… a.a.O., Tabellen S.31,34.
[7] VHKf., 7.Jg., T.A. Nr.3/1932, $.139.
[8] VHKf., 8.Jg. T.A. Nr.1/1933, S.69f.
[9] Kuczynski, Jürgen: Die Geschichte der Lage der Arbeiter unter dem Kapitalismus (im folgenden: Lage der Arbeiter), Bd.15: Studien zur Geschichte der zyklischen Überproduktionskrisen in Deutschland 1918 bis 1945, Berlin 1963, S.102.
[10] Vgl. ebenda, die Bände 25, 30, 33 zur Monopolisierung in England, den USA u. Frankreich (s. Register).
[11] Ebenda, Bd.16: Studien zur Geschichte des staatsmonopolistischen Kapitalismus in Deutschland 1918 bis 1945, Berlin 1963, S.4. Ebenda, Bd.5: Darstellung der Lage der Arbeiter in Deutschland von 1917/18 bis 1932/33, Berlin 1966, S.10f.
[12] Kohle-Eisen-Stah!. Ein Überblick über die Vereinigte Stahlwerke Aktiengesellschaft – Düsseldorf – und ihre Betriebsgesellschaften, Düsseldof 1937, S.6. Handbucb der Aktiengesellschaften, Bd.1, hg.1930, S.375.
[13] Der IG Farben-Konzern 1931, Berlin 1931, S.28, 64. Das Aktienkapital wurde 1930 mit 812,73 Mill. RM ausgewiesen.
[14] Vgl. dazu u.a.: Deutschland in der Weltwirtschaftskrise in Augenzeugenberichten, hg. u. eingel. v. Wilhelm Treue, Düsseldorf 1967.
[15] Politische Ökonomie des heutigen Monopolkapitalismus, Berlin 1972, S.405f.
[16] Als Zitat entnommen aus: Posse, Hans Ernst, Die Hauptlinien der deutschen Handelspolitik, in: Probleme des deutschen Wirtschaftslebens, hg. v. Deutschen Institut für Bankwissenschafr und Bankwesen, Berlin/Leipzig 1937, S.491.
[17] Kuczynski, Jürgen: Lage der Arbeiter, Bd.5: a.a.O., S.5. – Nach einer 1945 in Genf erschienenen Unter­suchung der League of Nations, „Industrialization and Foreign Trade“, wurden folgende Zahlen für die Entwicklung der „Industrieproduktion auf identischem Territorium“ 1929 gegenüber 1913, (= 100) gegeben:
Weltwirtschaft 1932_Tab
[18] Posse, Hans Erst, a.a.O., S.490.
[19] Pachert, Berthold: Deutschlands Außenwirtschaftsbeziehungen von 1918 bis 1939 unter besonderer Berück­sichtigung von Aspekten des staatsmonopolistischen Kapitalismus (MS), S.95ff.
[20] Schacht, Hja!mar: Zins oder Dividende? – Eine Frage an die Welt, o.O. 1933, S.29.
[21] Vgl. die Aufstellung über seit Mitte 1931 bekannt gewordene Maßnahmen zur Regulierung des Außen­handels, in: Deutschlands wirtschaftliche Entwicklung im ersten Halbjahr 1932, hg. v.d. Reichs-Kredit-Ge­sellschafr AG, S.57-60.
[22] Ebenda.
[23] Zum Versuch Deutschlands, eine deutsch-österreichische Zollunion zu bilden, wogegen insbesondere Frankreich auftrat, P11cbert, Berthold: Deutschlands Außenwirtschaftsbeziehungen…, a.a.O., S.96ff. – Vgl. auch: Emminger, Otmar, Über den Wirkungsgrad der Handelspolitik. Eine Untersuchung über die Folgen der Ottawa Verträge, in: VHKf., 11.Jg., T.A., Nr.4/1937, Neue Folge (NF), S.391ff.
[24] Marx, Karl: Das Kapital, Bd.3, in: MEW, Bd.25, Berlin 1968, S.260.

Quelle:
Lotte Zumpe: „Wirtschaft  Staat in Deutschland 1933 bis 1945“. Akademie Verlag, Berlin, 1980, S.20-25 (Zwischenüberschriften eingefügt; Hervorh. v.m. – N.G.)


Vergleichgrundlage 1932/45 – 1990/2021

ProtestsDie folgenden Überlegungen sind provosorischer Art, und lassen keinen direkten Vergleich mit dem Faschismus zu. Dennoch haben die staatlichen Zwangsmaßnahmen in einigen Ländern bereits faschistoide Züge angenommen. Unabhängig davon nehmen jedoch aufgrund der international vernetzten Aufklärung in vielen Ländern neben dem Widerstand versch. Bevölkerungsgruppierungen auch die Anzahl der Streiks der Werktätigen und politisch motivierten Proteste zu. Die Wahrheit über die Pandemie-Lüge und über die betrügerischen staatlichen Maßnahmen setzt sich immer mehr durch. Obwohl sich seit der Ausrufung der „Pandemie“ (März 2020) das Einkommen der sog. „Eliten“ (und damit die Korruption!) enorm vergößert hat, nimmt das Wissen der Bevölkerung über die wahren Hintergründe der „Pandemie“ weiter zu, und gleichzeitig nimmt die Bereitschaft, sich „impfen“ zu lassen, weiter ab. Das verkündete Ziel der „Transhumanisten“-Mafia und des pharmazeutisch-industriellen Komplexes zur Dezimierung der Weltbevölkerung durch die lebensgefährlichen mRNA-Injektionen konnte, trotz massenhaften Psychoterrors gegen die „Ungeimpften“, bisher nur teilweise erreicht werden. Doch sind bereits jetzt Hunderttausende Todesopfer zu beklagen. Hier nun der Vergleich:

  1. Keine Tendenz zur Besserung:= nach der Beseitigung des Sozialismus und der Annexion der DDR; nach der Währungsreform DM/Euro und folg. Wirtschaftskrisen
  2. Widersprüchlichkeiten auf dem Kapitalmarkt:= weltweit; Finanzblase (!)
  3. Ein überquellender Geldmarkt:= Überproduktionskrise
  4. Die erneute Währungsunsicherheit:= Planungen zum Transhumanismus; Event 201
  5. Die weltwirtschaftliche Lage und die außenwirtschaftliche Position Deutschlands:= Monopolisierung; staatsmonopolistischer Kapitalismus; USA-Konzerne als Weltmarktführer; Kriegsführung und militärische Provokation der USA in mehreren Ländern
  6. Die Arbeitskräftesituation:= ständig wachsende Arbeitslosigkeit in der kapitalistischen Welt: Hunger, Armut, Obdachlosigkeit usw.
  7. Die bevorstehende Katastrophe:= Die „Plandemie“ wird ausgeheckt (WWF, WHO…)
  8. Der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein:= Korruption in mehreren Ländern weltweit; ausgerufene „Pandemie“ mit staatlichen Zwangsmaßnahmen; Beseitigung verfassungsmäßiger Grundrechte, staatliche Gewalt, massive Polizeieinsätze, usw. ; „Lockdown“ entspricht ungefähr dem „Gesundschrumpfen“ der Wirtschaft.
  9. Eine noch nie dagewesene Reglementierung:= Psychoterror; Maskenpflicht; „Impfungen“
  10. Die USA auf dem Wege zur Weltmacht:= Erpressung; Betrug; Fälschung von Statistiken,  dann auch in den abhängigen Ländern (unterschiedlich) → WIDERSTAND (bürgerliche Proteste, Juristen, Ärzte, Virologen, medizinisches Personal, Lehrer usw.)
  11. Eine Wende in der Außenhandelspolitik:= (geplant) „Great Reset“
  12. Zwangsbewirtschaftung der Devisen:= (geplant) Grundeinkommen/Abschaffung des Bargelds
  13. Wirtschaftsblöcke:= (geplant) Digitalisierung/Transhumanismus/militärische Abeteuer der USA/Krieg gegen Rußland bzw. China o.ä.

Die sämtlichen Corona-Zwangsmaßnahmen müssen sofort beendet werden. Die Forderung nach einer Zwangs-„Impfung“ ist ein VERBRECHEN !

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19 Antworten zu Historische Parallelen…

  1. Andreas Weniger schreibt:

    Lieber Sascha, könntest Du uns bitte vertonen. Dann hätten wir einen passenden Beitrag für unser RADIO Programm am morgigen 7.Oktober? Oder hast Du etwas noch Passenderes in deinen riesigen Archiv? Wir würden uns freuen. Rote Grüße Andy

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Die „Impfung“ ist nicht das alleinige Verbrechen, das sie an der Weltbevölkerung begehen. Sie ist aber die Grundlage. Natürlich muss sie sofort eingestellt werden nach all den Opfern, die nur mäßig vertuscht werden können, es ist schon zuviel an die Öffentlichkeit gelangt. Ich lese gerade das Buch „Schöne neue Welt 2030“, Herausgeber Ulrich Mies. Was sie da noch mit der Weltbevölkerung vorhaben, die die „Impfung“ überlebt – Horror ist untertrieben. Sie brauchen uns gar nicht zu „impfen“, sie haben schon Mordinstrumente entwickelt, bei denen wir gar nicht bemerken würden, dass sie in unserem Körper sind. Und wenn man das weiß, dann erklärt sich die ganze heutige Situation. Sie ist wesentlich entsetzlicher als die Situation 33-45. Man will es nicht glauben, dass diese Verbrecher Menschen sind. Natürlich, hinter allem steht der Profit.

    Aber es ist dieselbe Situation wie zur Nazizeit – das Kapital weiß nicht , wohin mit all dem geraubten Geld, es muss was Neues her! Was werden sie mit den Ungeimpften machen wollen – uns in Lager sperren (Australien macht es vor) und uns dort töten? Ihnen bleibt nichts anderes, als uns zu töten. Wenn die Völker jetzt nicht aufwachen – die Demos reichen nicht! – dann sind wir diesem Horrorpack hilflos ausgeliefert! Alle, die ihre Verbrechen mitmachen, die heute noch ihre Hiwis sind, werden auch dran glauben müssen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Und sie werden ganz bestimmt nicht gebraucht. Bei dieser Überlegung dürfte manch einem der Groschen fallen – falls er seine sieben Sinne noch beisammen hat. Ich will nicht die Kassandra machen, aber es ist Zeit. Der letzte Point. Wir sind schon mittendrin im Albtraum.

    • Andreas Weniger schreibt:

      Was ich auch so fürchterlich finde, ist die Situation, das die meisten Menschen ihrer Helfer mit einen wirklich guten Willen herangehen. Sie wollen helfen. Sie glauben, sie tun Gutes und unterstützen die größten Verbrecher der Welt.. Könnte man ihnen auf irgendeine Art und Weise zeigen, was sie da „Gutes“ tun, würden diesen Menschen elendig verzweifeln und die Selbstmordrate wird wie ein Blitz nach oben steigen. Da das aber niemand von uns will, frage ich mich ernsthaft, ob es überhaupt noch Sinn macht aus diesen Teufelskreis herauszukommen. Ich wünsche euch allen noch eine gute Zeit. Nützt die Tage, welche uns noch bleiben. Ich werde es auf alle Fälle versuchen.
      Freundschaftliche Grüße sendet Andy

      • sascha313 schreibt:

        Andy, ich versuche ja immer, die positiven Nachrichten mehr in den Focus zu ziehen, weil jeder von uns Ermutigung gebrauchen kann. Noch hat die Verbrecherbande, die uns regiert, einen gewissen Rückhalt durch das Geld, was ihnen jeden Monat aufs Konto gezahlt wird. Doch schon häufen sich die Zweifel. Einem Ex-Kanzler Kurz wird bei seiner Kaltschnäuzigkeit und Abgebrühtheit natürlich nicht gleich das Herz in die Hose rutsche, aber immerhin – sein Ruf ist ruiniert. Und die Ex-Außenministerin Kneissl „flieht “ sogar aus Österreich. Ich frag‘ mich wann denn die Merkel aus der BRD flieht …oder dieser Tierarzt Wieler. Das sind doch alles Figuren, die unermeßlichen Schaden angerichtet haben, indem sie das Märchen von der Pandemie zu einem Staats-Desaster ausgeweitet haben. Tausende Gastwirte müßten denen doch auf’s Dach steigen… Aber noch regiert das Kapital, noch können Richter bestochen werden… noch…! Die „schöne, heile Welt“ das Kapitalismus mit seiner Scheindemokratie ist in den Augen sehr vieler Menschen gründlich bloßgestellt.

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Korrektur: „Alle, die ihre Verbrechen mitmachen …“

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Heute ist der 7. Oktober, der Republikfeiertag der Deutschen Demokratischen Republik.
    Herzliche Glückwünsche an alle! Auch wenn es die Republik nicht mehr gibt, einen 7. Oktober gibt es jedes Jahr, Anlass für uns zum Erinnern.

    • marie schreibt:

      Danke, Hanna. Dieser Grund, der Abend des Nationalfeiertages der Deutschen Demokratischen Republik, dabei meine Dankbarkeit und auch Stolz, dieses Land 20 Jahre lang bewusst und leidenschaftlich mitgestaltent zu haben, führte mich grade auf Saschas Seite und zu seinem/diesem Beitrag.

      Sehr gelungen, Sascha. Vielen, vielen Dank für Deine unermüdlichen Recherchen und Veröffentlichungen, dem in meinen Augen steten Hochhalten einer Wahrheit, die im Sinne des Kapitals verlorengehen soll. Vielleicht ist dies Dein und unser bescheidener Anteil am Klassenkampf. Lassen wir uns nicht entmutigen.

  5. Pingback: Historische Parallelen… — Sascha’s Welt | Schramme Journal

  6. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Keine Tendenz zur Besserung:= nach der Beseitigung des Sozialismus und der Annexion der DDR; nach der Währungsreform DM/Euro und folg. Wirtschaftskrisen Widersprüchlichkeiten auf dem Kapitalmarkt:= weltweit; Finanzblase (!). Ein überquellender Geldmarkt:= Überproduktionskrise
    Die erneute Währungsunsicherheit:= Planungen zum Transhumanismus; Event 201. Die weltwirtschaftliche Lage und die außenwirtschaftliche Position Deutschlands:= Monopolisierung; staatsmonopolistischer Kapitalismus; USA-Konzerne als Weltmarktführer; Kriegsführung und militärische Provokation der USA in mehreren Ländern. Die Arbeitskräftesituation:= ständig wachsende Arbeitslosigkeit in der kapitalistischen Welt: Hunger, Armut, Obdachlosigkeit usw.
    Die bevorstehende Katastrophe:= Die „Plandemie“ wird ausgeheckt (WWF, WHO…)

    Der Staat greift massiv in die Wirtschaft ein:= Korruption in mehreren Ländern weltweit; ausgerufene „Pandemie“ mit staatlichen Zwangsmaßnahmen; Beseitigung verfassungsmäßiger Grundrechte, staatliche Gewalt, massive Polizeieinsätze, usw. ; „Lockdown“ entspricht ungefähr dem „Gesundschrumpfen“ der Wirtschaft. Eine noch nie dagewesene Reglementierung:= Psychoterror; Maskenpflicht; „Impfungen“. Die USA auf dem Wege zur Weltmacht:= Erpressung; Betrug; Fälschung von Statistiken, dann auch in den abhängigen Ländern (unterschiedlich) → WIDERSTAND (bürgerliche Proteste, Juristen, Ärzte, Virologen, medizinisches Personal, Lehrer usw.)

    Eine Wende in der Außenhandelspolitik:= (geplant) „Great Reset“. Zwangsbewirtschaftung der Devisen:= (geplant) Grundeinkommen/Abschaffung des Bargelds. Wirtschaftsblöcke:= (geplant) Digitalisierung/Transhumanismus/militärische Abeteuer der USA/Krieg gegen Rußland bzw. China o.ä.
    Die sämtlichen Corona-Zwangsmaßnahmen müssen sofort beendet werden. Die Forderung nach einer Zwangs-„Impfung“ ist ein VERBRECHEN !

    • Andreas Weniger schreibt:

      Liebe Freunde und Genossen, für mich steht nur eins fest:
      Ich werde mich niemals FREIWILLIG impfen lassen,
      selbst wenn es jetzt zum 4G (Gefeuert) kommt.

      Herzliche Grüße
      Andy

      • sascha313 schreibt:

        Danke Andreas! Wir werden nicht aufhören zu kämpfen! Ich stimme Dir zu! Ich habe heute mit einer Frau gesprochen, der ihr Hausarzt zu einer „Impfung“ geraten hat, und sie ließ sich sogar die zweite, eine sog. „Booster“-Spritze verpassen, obwohl sie niemand dazu gezwungen hat. Und dann klagte sie über Unwohlsein… Pfui über diesen verbrecherischen Hausarzt-Darsteller!

  7. Hanna Fleiss schreibt:

    Andy, ich werde mich auch niemals freiwillig impfen lassen! Wenn sie mich holen, werde ich die Gegend zusammenschreien! Leider habe ich nichts anderes in der Hand gegen dieses Verbrechen. Aber ich habe es leicht, ich lebe allein. Hast du Familie, Andy? Und sie ist mit deiner Entscheidung einverstanden?

    In Hessen haben sie sogar in den Lebensmittelgeschäften 2G eingeführt. Bouffier, dieses Schwein! Hessen als Versuchsballon. Jetzt muss doch den Menschen klar sein, dass Verbrechen geschehen! Dass etwas getan werden muss dagegen! Es wird ganz klar gesagt: Willst du keine Genspritze, wirst du verhungern müssen. Es bleibt noch der Versandhandel. Wer kann sich das finanziell leisten? Hartz-Vierer bestimmt nicht. Kleine Rentner auch nicht. Was für ein gigantisches Verbrechen, was für ein Zynismus! Aber mich wundert nichts mehr, ich kenne den Geist, der dahinter steht, schon seit langem. Aber man muss sie immer wieder herausfordern!

    • Andreas Weniger schreibt:

      Liebe Hanna, in unserer Familie sind wir uns alle einig. Meine Frau arbeitet in einen Pflegeheim. Ich arbeite als Zugbegleiter und unser erwachsener Sohn, er ist Autist und daher behindert. Wir lassen uns nicht „impfen“. Es gibt bei uns Kollegen, die sind genau unserer Meinung. Bleib stark! Freundschaftliche Grüße Andy & Familie

  8. Thomas Artesa schreibt:

    Die Frage ist doch leider, ob am Ende wohl viele einknicken werden, wenn man nur noch mit dem Impfpass in den Supermarkt rein kann. Hoffentlich wachen dann die Deutschen im Land endlich auf und erkennen, dass die Hybris und kapitalistische Diktatur auf den Misthaufen der Geschichte müssen.

  9. Hanna Fleiss schreibt:

    Sicher werden noch einige einknicken, einfach deshalb, weil ihre Familien davon abhängen, dass Vater einen Job hat. Auf der anderen Seite gibt es einen „harten Kern“ der Nicht-Impfwilligen, die wissen, was diese „Impfung“ bedeutet. Aber wir können noch so viel auf den Kapitalismus schimpfen, solange sich in diesem Land die Leute weiter einigeln und nicht aus den Puschen kommen. Ich denke, es gibt sehr viel Unzufriedenheit mit der Situation, in die wir gezwungen worden sind, und lange noch wird es nicht ruhig bleiben, ich setze darauf. Viele der einstmals Konformen sind nach der Spritze bedient. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass die Bundesregierung zu dieser „Impfung“ zwingen will mittels Erpressung der Bevölkerung. Das muss Folgen haben!

  10. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, auf die Justiz zu hoffen, das ist ein Lotteriespiel. Die Richter sind verdorben durch und durch. Der wirkliche Anfang muss von der Bevölkerung ausgehen.

    • sascha313 schreibt:

      …genau: von der Arbeiterklasse!
      P.S. es gibt aber auch löbliche Ausnahmen, die muß man unbedingt hervorheben: Der Richter von Weimar (dessen „Sensationsurteil bisher unangefochten besteht), der portugiesische Richter Dr. Rui Fonseca e Castro und viele andere, die sich gegen den Corona-Terror gewehrt haben…

  11. Andreas Weniger schreibt:

    Lieber Sascha, hab vielen herzlichen Dank für deine schnelle und ehrliche Antwort. Ich glaube nicht daran, das die da oben fliehen werden. Im Gegenteil. Der Plan Europa und somit auch aus Deutschland zu verlassen, wurde schon beim Aufbau dieses unmenschlichen Konzeptes mit bedacht. Warum sonst hat Frau Merkel kurz vor den Wahlen den Wählern gesagt:“Die Großindustrie“ könne auch raus gehen? Die Marionetten hoffen natürlich darauf, daß man sie mitnimmt. Europa soll für die Weltmacht USA von der Landkarte verschwinden und mit ihm seine Bevölkerung, die erstens viel zu teuer sind und zweitens viel zu viele sind. Es ist an der Zeit, das wir uns an die Worte Karl Liebknecht erinnern. Gegen das Vergessen!
    Mit freundschaftlichen Gruessen
    Andreas

    • Andreas,
      Europa soll für die imperialistische USA keineswegs von der Landkarte verschwinden – daran haben die USA überhaupt gar kein Interesse. Als imperiale Gewalt, verfolgt sie ein ganz anderes Ziel, nämlich die Einverleibung Europas in die USA selbst.

      Der „klassische“ Weg des Kolonialismus, den das Handelsunternehmen Feg & Feuer („Kirche“) für Menschenjagd, Menschenhandel und Sklaverei, deren Geschäftsführer der Papst ist, gegangen ist, wollten die USA nicht gehen – auch wenn sie diesen Weg selbstverständlich doch eingeschlagen haben.

      Die Menschenjagd, der Menschenhandel und die Sklaverei wurden schließlich auch von den USA nie verboten, geschweige denn abgeschafft!

      „Man hat dem Kinde nur einen anderen Namen gegeben“: „Freihandel, Privateigentum, freie Berufswahl, *Freizügigkeit* sich in der ganzen Welt ansiedeln zu dürfen, Demokratie, Menschenrechte und die *Vertragsfreiheit der Verkäufer menschlicher Arbeitskraft“ = das ist das Proletariat!“ [*A]

      Statt also Kolonien zu gründen, betreiben die USA eine Eroberungspolitik, die auf Beschlagnahmung (Annexion) eines Gebietes beruht, welches dann zunächst als Territorium der USA bezeichnet wird und auf dessen Territorium dann irgendwann Wahlen stattfinden, in denen die Mehrheit der Bewohner sich für einen Anschluß als Bundestaat der USA „entscheidet“. [ 😉 alles ganz legal, alles ganz demokratisch 😉 versteht sich 🙂 ]
      ——————————————————————————————————————-
      Ich gebe dir jedoch in einem Punkt deines Kommentars recht:
      „und mit ihm seine Bevölkerung, die erstens viel zu teuer sind und zweitens viel zu viele sind.“ [’sind‘ habe ich großzügig übergangen – es muß ja ‚ihre‘; ‚ist‘ und ‚viel zu groß ist‘ heißen]

      Die „indigene“ Bevölkerung in den Ländern Europas IST und MUß den USA selbstveständlich viel zu hoch sein!

      Also macht sie, was sie am Besten kann!
      Nämlich GENOZID und/oder einen schleichender Bevölkerungsaustausch betreiben – wie es schon seit Jahrtausenden *Gewohnheit* IST, „wenn die *Vermischung der Rassen*“ nicht so funktioniert, „wie es Mutter Natur“ oder der „Liebe Gott“ eh „vorgesehen hat“!
      Sorry! wenn ich mich mißverständlich äußere!
      Die Tierhaltung durch das Affen-Wesen *Mensch*, ist so alt wie die „Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“ selbst.
      „Früh haben Menschen *begriffen*, welchen angeblichen Vorteil es hat, wenn man nicht nur Tiere hält, sondern auch den Menschen selbst!
      Denn kein Lebewesen kann besser ausgebeuet werden, als der Mensch!

      [*A] siehe dazu LENIN „der Imperialismus …“ S. 88
      Zu den mit dem geschilderten Erscheinungskomplex verknüpften Besonderheiten des
      Imperialismus gehört die abnehmende Auswanderung aus den imperialistischen Ländern und die zunehmende Einwanderung (Zustrom von Arbeitern und Übersiedlung) in diese Länder aus rückständigeren Ländern mit niedrigeren Arbeitslöhnen. Die Auswanderung aus England sinkt, wie Hobson feststellt, seit 1884: Sie betrug in jenem Jahr 242.000 und 169.000 im Jahre 1900. Die Auswanderung aus Deutschland erreichte ihren Höhepunkt im Jahrzehnt 1881-1890, nämlich 1.453.000, und sank in den zwei folgenden Jahrzehnten auf 544.000 |288| bzw. 341.000. Dafür stieg die Zahl der Arbeiter, die aus Österreich, Italien, Rußland usw. nach Deutschland kamen. Nach der Volkszählung vom Jahre 1907 gab es in Deutschland 1.342.294 Ausländer, davon 440.800 Industriearbeiter und 257.329 Landarbeiter.(105) In Frankreich sind die Arbeiter im Bergbau »zum großen Teil« Ausländer: Polen, Italiener und Spanier.(106) In den Vereinigten Staaten nehmen die Einwanderer aus Ost- und Südeuropa die am schlechtesten bezahlten Stellen ein, während die amerikanischen Arbeiter den größten Prozentsatz der Aufseher und der bestbezahlten Arbeiter stellen.(107) Der Imperialismus hat die Tendenz, auch unter den Arbeitern privilegierte Kategorien auszusondern und sie von der großen Masse des Proletariats abzuspalten.“

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