Gorbatschow – der doppelgesichtige Janus, der die UdSSR nach dem amerikanischen Szenario zusammenbrechen ließ

Gorbatschow VerräterImmer wieder wird über den vermeintlichen „Zusammenbruch“ der mächtigen Sowjetunion gesprochen, und nicht selten kursieren da die wildesten Gerüchte. Doch schon Kurt Gossweiler, der sich seit Beginn seiner politischen Tätigkeit in der DDR akribisch mit der Historie befaßt hatte, aber auch Klaus Hesse, der langjährige Diplomat der DDR in der Sowjetunion, gaben darauf eine eindeutige Antwort. Es war der USA-Imperialismus, dem es mittels seines Geheimdienstes nach der Ermordung Stalins gelungen war, einige Schlüsselfiguren in der KPdSU für sein finsteren Ziele zu einzuspannen – nämlich: die Zerschlagung der führenden Kraft des Sozialismus – der Sowjetunion, die Zerstörung des sozialistischen Weltsystems und damit schließlich die Revidierung der Ergebnisse des 2. Weltkriegs. Daß dies nicht binnen weniger Jahre gelang, verweist auf die innere Stabilität des Sozialismus und seine feste Verwurzelung in der Arbeiterklasse und in den Völkern der Sowjetunion. Wladimir Sergejewitsch Glagolew, der ehemaliger Mitarbeiter des Ersten Sekretärs der Kommunistischen Partei der RSFSR, beschrieb in einem kurzen Interview den Prozeß der Zerschlagung der UdSSR durch Gorbatschow…

Der Generalsekretär der KPdSU Androwpow – ein Verräter

Einer der Ideologen hinter der Zerschlagung der UdSSR war A.N. Jakowlew, der ehemalige erste stellvertretende Leiter der Propagandaabteilung des ZK der KPdSU und ein amerikanischer Einflußagent. Andropow war über seine Beziehungen zu den Amerikanern gut informiert. Er rief ihn von seinem Posten als Botschafter in Kanada zurück, wohin er wegen der Veröffentlichung eines rußlandfeindlichen Artikels verwiesen worden war. Jakowlew sollte in Zukunft als „Doppelagent“ eingesetzt werden.

Nachfolger Gorbatschow handelt nach dem Drehbuch der CIA

Gorbatschow hatte sich während seines Besuchs in Kanada mit Jakowlew angefreundet. Sie entwickelten eine freundschaftliche, informelle Beziehung. Nachdem er Generalsekretär geworden war, beförderte Gorbatschow Jakowlew rasch zum Mitglied des Politbüros und Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU. Die Zerstörung der großen Sowjetunion folgte einem gut durchdachten amerikanischen Drehbuch. Jakowlew war der „Aufpasser“. Gorbatschow hat, wie der doppelgesichtige Janus, seinen Rubikon überschritten.

Es beginnt eine Ära des großen historischen Verrats…

Alexander Sinowjew – Dissident, Philosoph, begabter Publizist – nahm damals auf:

„Es beginnt eine Ära des großen historischen Verrats. In Rußland kommen Leute an die Macht, die Rußland unter dem Vorwand, den Kommunismus zu besiegen, zerschlagen werden“.

Paßten die berühmt-berüchtigten „Perestroika“ und „Glasnost“ in das amerikanische Szenario? Ganz genau. Hier ist, was US-Präsident Bush Sr. sagte:

„Wir wollen eindeutig Veränderungen in der Sowjetunion. Und wir haben einen Mann vor uns, der sie auch will. Wie er sie herstellt, hängt jedoch bis zu einem gewissen Grad davon ab, wie wir mit ihm zusammenarbeiten. Die Aufgabe besteht nicht darin, ihm zu ,helfen‘, sondern ihn (Gorbatschow – W.S.) im Interesse der Vereinigten Staaten dazu zu bewegen, die von uns gewünschte Politik zu verfolgen.“

Was war also das eigentliche Ziel der „Perestroika“?

Die Veränderung der Grundlage, der Form des Eigentums. Das eigentliche Ziel von „Glasnost“ war es, den Überbau zu verändern: Ein Mehrparteiensystem und andere Attribute der bürgerlichen „Demokratie“. Als Gorbatschow und Jakowlew an die Macht kamen, befand sich die sowjetische Wirtschaft zwar nicht in ihrer besten Form, aber bei weitem nicht in einer so tödlichen, wie man heute gemeinhin glaubt. „Glasnost“ gewann an Lautstärke und antisozialistischen Impulsen. Die Schlächter des Sozialismus waren die Zeitschrift „Ogonjok“ von V. Korotitsch und die Zeitung „Moskowskije Nowosti“ von Jegor Jakowlew. „Ogonjok“ traf alle Errungenschaften des Sozialismus, der Armee und des KGB aus nächster Nähe. „Moskowskije Nowosti“ war intelligenter. Die anderen dünnen und dicken Zeitschriften und Zeitungen, die von einem Agenten amerikanischen Einflusses kontrolliert wurden, folgten ebenfalls ihrem Beispiel. Auch das sowjetische Fernsehen hatte seinen eigenen „Wsgljad“ („Blick“).

Was war dabei die Hauptaufgabe?

Die Hauptaufgabe bestand darin, die KPdSU zu spalten. Als die Spaltung der KPdSU de facto vollzogen war, begannen die vernünftigsten Kräfte, die endlich begriffen hatten, wohin „Perestroika“ und „Glasnost“ führen würden, sich um die Kommunistische Partei der RSFSR zu konzentrieren. Doch die Partei, die Gorbatschow, Jakowlew und Jelzin angestrebt hatten, war bereits ausgeschaltet. Das Land verlor jegliche Kontrolle.

War der Sozialismus noch zu retten?

Am 22. März 1991 veröffentlichten 15 prominente Persönlichkeiten aus Staat und Partei einen offenen Brief an Gorbatschow in der „Sowjetskaja Rossija“, dem Organ der Kommunistischen Partei der RSFSR, nachdem sie lange darum gerungen hatten. In dem Schreiben wurde der „Zusammenbruch“ des Speziellen Kommunikationsnetzes beschrieben. Der Brief endete mit der aufrichtigen Hoffnung, daß Gorbatschow auf ihren Appell reagieren würde. Doch leider waren ihre Hoffnungen vergebens…

Quelle: Telegram (https://t.me/joinchat/S4sxJSIf8aYwNjQy)


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Siehe auch:
Kurt Gossweiler: Wie konnte der revisionistische Umsturz in der Sowjetunion gelingen?
Klaus Hesse: Zur Geschichte der UdSSR
Emil Collett: Perestrojka – eine antikommunistische Verschwörung
Ljubow Pribytkowa: Was Hitler nicht geschafft hat, das hat Gorbi erreicht
Alexander Sinowjew: Der größte Verrat in der Gder Menschheit

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7 Antworten zu Gorbatschow – der doppelgesichtige Janus, der die UdSSR nach dem amerikanischen Szenario zusammenbrechen ließ

  1. Weber Johann schreibt:

    War der Sozialismus noch zu retten?

    Willy Wimmer klärt auf. Während einer Diskussionsrunde zum 60. Jahrestag der Bundeswehr, sagte Willy Wimmer folgende sehr wichtige Worte:

    „Willy Wimmer – USA entwirft Russische Verfassung
    60 Jahre Bundeswehr – Podiumsgespräch des Deutschen Bundeswehrverbands
    Minute 26:00 bis 27:30

    „…wir waren jedes Jahr in Amerika solange ich Vorsitzender war und im Sommer 1988 erklärte uns, direkt nach der Landung die Führungsspitze, der ihnen auch bekannten CIA Langley, alles das was wir jahrzehntelang über den Warschauer Pakt gesagt haben, muss relativiert werden, das was die Russen, die Sowjets in Mitteleuropa machen ist ein glatter Ausfluss von Adolf und Napoleon. Die machen dies alles zur Verteidigung von Mütterchen Russland und das ist die Situation mit der wir es zu tun haben.
    Das Zweite was die uns im Weißen Haus sagten der spätere amerikanische Botschafter in Moskau Matlock und Sven Kramer war. Man saß damals ich muss sagen 1988 offensichtlich nach den nach deren Aussage im Weißen Haus zusammen mit den Sowjets und arbeiteten in Washington an einer neuen sowjetischen Verfassung und die Tagesordnung des Zentralkomitee der KPDSU wurde zu dem Zeitpunkt in Washington gemacht. Das machte doch deutlich, dass sich Ungeheures entwickeln würde……“

    Leider ist das Video nicht mehr verfügbar.

    dafür dieses Video:

  2. Pingback: Gorbatschow – der doppelgesichtige Janus, der die UdSSR nach dem amerikanischen Szenario zusammenbrechen ließ — Sascha’s Welt | Schramme Journal

  3. Harry56 schreibt:

    Die total BRD(NATO; USA) – staatskonforme „Die Linke“ zeigt wieder einmal ihr wahres Gesicht ! https://de.rt.com/inland/143664-uz-pressefest-kommt-ende-august-nach-berlin/

    • sascha313 schreibt:

      Da möchte ich doch nicht ein „Linker“ genannt werden…

      • Harry56 schreibt:

        Die schäbigen Parlamentswanzen von den „Die Linke“ bis zur ebenso verlogenen AfD, sie wollen alle nur aus dem großen Staatssäckel dieser BRD mit-schmarotzen ! Alles übelster bürgerlicher Parlaments – Abschaum eben….

  4. Hanz29 schreibt:

    Jetzt, nach Gorbatschows Tod, liest man überall Lobhudeleien für diesen größten Verräter der Geschichte.
    Es ist unerträglich.
    Auch RT findet hier keine klaren Worte, auch wenn wenigstens kleine Andeutungen zeigen, dass die Journalisten das sehr wohl wissen, aber nicht schreiben (dürfen?).

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