Arbeiterklasse in der DDR – Der Brigadier. Wer sind die Feinde der Arbeiterklasse?

Heisig - Der BrigadierDie Arbeiterklasse in der DDR war die führende Klasse. Sie hatte die Macht in unserem Staate! Und diese Macht hat sie niemals aus den Händen gegeben. Solange jedenfalls nicht, wie die DDR existierte. Und es gab schwere Prüfungen, und es gab Saboteure und Provokateure, die uns, den Arbeitern und Bauern, den Werktätigen in der DDR das Leben schwer zu machen versuchten. Doch erst nachdem die Sowjetunion zerstört war und die Feinde des Sozialismus im Westen Deutschlands und in den USA ihren langgehegten Plan der Annexion unseres Staates verwirklichen konnten, verloren wir alles, was wir hatten! Das wichtigste: Wir verloren unsere Freiheit und unsere Demokratie. 1990 hat der Sozialismus einstweilen eine Niederlage erlitten! Das war bisher die größte Katastrophe in der Geschichte der Menschheit. Eine noch größere Katastrphe steht uns jetzt bevor, wenn wir dem „Impf“-Genozid der globalistischen Big-Tec und Pharma-Mafia nicht Einhalt gebieten! Dennoch – wir erinnern uns gerne an unser Heimatland. Es ist eine schmerzliche Erinnerung und für immer eine Mahnung: Arbeiter, wenn das Volk die Macht errungen hat, seid wachsam! Gebt nie die Hand aus Euren Händen!

Der Brigadier

Ich grüße euch! Kommt näher, für ein paar Worte ist Zeit. Bei uns läuft die Arbeit, seit Monaten haben wir unsere Sache gut gemacht! Das war nicht immer leicht. Aber meine Kumpel von der Bri­gade sind prächtige Burschen, auf jeden kann ich mich verlassen.

Wer wir sind, wollt ihr wissen. Das ist nicht wichtig, wir sind ja nicht die ein­zigen. Fahrt in die großen Schwermaschi­nenwerke nach Erfurt oder Magdeburg, in die Stahlwerke nach Riesa oder Eisen­hüttenstadt, oder seht euch um in Leuna oder Bitterfeld, in den Großkraftwerken in Boxberg oder Jänschwalde – überall findet ihr solche wie uns.

Bei euch im Ort gibt es keine Fabrik? Aber es wird doch nicht nur in der Fabrik gearbeitet. Denkt einmal an die vielen Genossenschaftsbauern, erinnert euch an die Matrosen und Hafenarbeiter an unse­rer Ostseeküste oder an die Forstarbeiter im Thüringer Wald.

Ihr merkt schon, dieses Aufzählen könn­ten wir endlos fortsetzen. Nicht nur, daß wir ohne Arbeit kein Essen, keine Klei­dung, kein Licht, eigentlich nichts hätten. Sondern die größte Anerkennung und die höchste Achtung erfährt ein Mensch, wenn wir von ihm sagen: Er ist ein guter, ehrlicher Arbeiter.

Allein kann ein Arbeiter heute allerdings wenig schaffen. Ihr seht’s an uns, nur als Brigade können wir unsere Aufgabe er­füllen. Dann ist auch schwere, eintönige Arbeit zu ertragen. Arbeit ist kein Zucker­lecken.

Aufgeben aber gibt es nicht, auch wenn manchmal etwas nicht gelingt.

Doch genug der Worte, meine Kumpel warten. Verabschieden brauche ich mich nicht, denn ihr habt das Bild von mir. Ein guter Freund von uns Arbeitern hat es gemalt: Bernhard Heisig. Er ist nicht der einzige, der uns malte. Schaut euch in den Bildergalerien oder auch in den Ateliers der Maler um, und ihr werdet sehen, wie oft Arbeiter und Arbeit zum Thema für Künstler in unserer Republik geworden sind.

Ich habe einmal einem Maler über die Schulter geschaut, und ich muß euch sagen, Kunst ist auch Arbeit, die gar nicht einfach zu machen ist. Aber wem sage ich das!

Ihr selbst zeichnet und malt, und ich sehe, auch ihr habt uns Arbeiter gemalt!

Quelle: Arno Neumann „Farben über meinem Hut. Der kinderbuchverlag Berlin, DDR 1980, S.4-5.

Becher

Wer aber ist der Feind?

Wer ist der Feind, der uns bedroht? Es sind die glei­chen Kräfte, die schon zweimal von deutschem Bo­den aus das Feuer eines Weltkrieges gelegt haben. Sie haben ihre Niederlagen nicht verwinden können, und sie versuchen seit Jahren, die Flammen eines neuen Krieges anzublasen. Es ist der Imperialismus in Deutschland und in der Welt!

Wer sind diese machtgierigen Gestalten?

Es sind die aggressivsten und reaktionärsten Kreise des westdeutschen und US-amerikanischen Monopolkapitals. Von ihnen geht die Hauptgefahr für den Frieden in Europa aus. Sie konnten sich schon damals, als es die DDR noch gab, um keinen Preis mit der Existenz eines sozialistischen deutschen Staates  abfinden. Sie wollten die Deutsche Demokratische Republik unter ihr staats­monopolistisches Herrschaftssystem zwingen, um sich am Eigentum unseres Volkes gesundzustoßen, um aus seiner Arbeit klingenden Profit zu pressen, um von hier aus weiter gen Osten marschieren zu können. Und das gelang ihnen auch!

Sie wollen noch mehr Macht in der Welt erlangen

Deshalb haben sie gegen unseren sozialistischen Staat getrommelt, für neue militärische. Abenteuer in Europa. Des­halb sind sie auch heute wieder überall in der Welt mit von der Partie, wo die amerikanischen Globalstrategen Kriegsbrände legen. Bei alledem beteuern die Imperialisten an Rhein und Ruhr Tag für Tag ihren Wunsch nach Frieden! Und immer noch reden sie von der Bedrohung aus dem Osten – diesmal von China und von Rußland.

Aber haben nicht auch die Hitlerfaschisten jedes­mal lauthals ihre Friedensliebe beteuert, bevor sie Vernichtung und Tod über andere Länder gebracht haben? Und da sollten wir, die Menschen in Europa den Friedensbeteuerun­gen ihrer Erbfolger in dem vom Monopolkapital be­herrschten deutschen Staat Glauben schenken?

Sind ihre Erklärungen wahr und verläßlich?

Wir halten uns an die Tatsachen, und die bezeugen: Die Herren über Banken und Monopole, über Kohle, Stahl und Chemie, über konzerntreue Parteien und ein scheindemokratisches Parlament, über käuf­liche Politiker, willfährige Beamte und kriegslüsterne Generale – die in zwei Weltkriegen Geschlagenen haben das Kriegsbeil nicht eingegraben. Ginge es allein nach ihren Plänen, sie würden nicht zögern1 es gegen jeden Staat zu schleudern, der sich ihren Plänen widersetzt. Sie haben die Deutsche Demokratische Republik „heim ins Reich“ geholt, ihr „Großdeutschland“ wie­dererrichtet und Westeuropa in Fesseln einer Corona-Diktatur geschlagen. Und dabei hilft Die Bundeswehr, dieses räuberische Programm durchzusetzen!
Aber jeder vernünftige Mensch kann sich aus­rechnen, daß die imperialistischen Mörder gegen die vereinte Macht des Volkes keine Chancen haben.

Was sagt uns die Geschichte?

Die Armeen des deutschen Imperialismus sind zweimal zum Krieg gegen die be­freiten Arbeiter und Bauern des Sowjetlandes ange­treten. Zweimal haben sie sich blutige Köpfe geholt. Aber ungeachtet der Niederlagen bereitet der zwei­mal geschlagene Generalstab des deutschen Imperia­lismus die Bundeswehr auf ein drittes Kriegsabenteuer vor, um mit NATO-Rückendeckung Revanche für seine Niederlage im zweiten Weltkrieg zu nehmen und zu versuchen, das nunmehr kapitalistische Rußland einzuverleiben.

Ist die Bundeswehr eine Friedenstruppe?

Wir wissen zwar, die Bundeswehr ist aggressionsbereit und würde jeden Angriffsbefehl bedingungslos ausführen. Doch die westdeutschen und US-amerikanischen Militaristen, die Kriegstreiber in der NATO werden nicht wahnsinnig genug sein, um ihren Armeen den Befehl zum Überfall auf Rußland zu erteilen. Sicher, die meisten Bundeswehrsoldaten sind Söhne von Arbeitern und Bauern. Wurden sie jedoch dazu erzogen, als Soldaten im Interesse der Werktätigen zu handeln? Wo sollten sie gelernt haben, dem werktäti­gen Volk, dem gesellschaftlichen Fortschritt mit der Waffe zu dienen?

Die Lügen, oft genug wiederholt, werden am Ende geglaubt…

In der Schule wurden ihnen das „Deutschland, Deutschland über alles“, das „Nach Ostland wollen wir reiten“ eingeimpft. In Filmen werden ihnen per­fekte Mörder und erfolgreiche Ausbeuter als Idol hingestellt, in Büchern werden Kriegs­verbrecher als Helden angepriesen. In den Springer-Zeitungen, durch die staatliche und privaten Rundfunk- und Fernseh­anstalten der BRD werden sie tagtäglich mit mit Psychoterror überschüttet und die Lüge von der Befreier­mission der Bundeswehr eingehämmert. Auf den Re­vanchistentreffen werden sie zum Krieg für eine Hei­mat aufgeputscht, die niemals ihre Heimat war.

Ein dummes Volk ist leichter beherrschbar!

FeindbildSo wird den deutschen Kindern und Jugendlichen von klein auf das Gift des Nationalismus, der Fremdenfeindlichkeit und des Antikommunismus eingeflößt, wird ihnen Dummheit eingetrichtert, um sie letzenendes in der Bundeswehr zu jenem Söldnertyp ablichten zu können, wie ihn die Bundeswehrgenerale brauchen: antikom­munistisch verhetzt und aufgeputscht, be­reit loszuschlagen. Dieser Söldner im Dienst des westdeutschen Monopolkapitals würde sich ebenso wie der Soldat der kaiserlichen Armee, der Reichs­wehr und der Naziwehrmacht willfährig gegen das eigene Volk und gegen andere Völker mißbrauchen lassen. Er würde unsere Städte bombardieren, un­ser Land verwüsten, demonstrierende Menschen zusammenschlagen, mit Waffengewalt die Macht des werktätigen Volkes zu verhindern und die Herr­schaft von Bankhaus, Aufsichtsrat und Generalstab zu verteidigen.

Ein verbrecherisches System

Deshalb sind unsere Feinde nicht nur die Militaristen und Neofaschisten, die als Kriegstrommler der Rüstungsmonopole unter dem Vorwand der Verteidigung von „Freiheit und Demokratie“ zur Aggres­sion angeblich „gegen den internationalen Terrorismus“ trommeln; nicht nur die Bundeswehrgenerale, die diese Überfälle auf den Generalstabskarten planen; nicht nur die Bundes­wehroffiziere, die diesen Angriff in den Manövern exerzieren; nicht nur die Bundeswehrunteroffiziere, die den Bundeswehrsoldaten für diese Kriege drillen. Auch der von diesem verbrecherischen System als Söldner abgerichtete Bundeswehrsoldat, der die Waffe gegen das eigene Volk richtet, ist unser Feind.

Die internationale Globalisten-Mafia

Doch unser Feind ist vor allem die internationale Mafia der imperialistischen Großkonzerne, der Technologie- und Pharmaindustrie, um deren Profite willen heute ganze Länder lahmgelegt und die Menschen mit tödlichen Substanzen „geimpft“ werden, und um schließlich die gesamte Menschheit bis auf ein Minumum willfähriger Arbeitssklaven zu dezimieren. Der Krieg hat schon lange begonnen. Es ist der Krieg der Milliardäre gegen die Völker der Welt. Diesem Feind aber gilt es Widerstand zu leisten, solange bis  seine Macht gebrochen ist und der Kapitalismus eines Tages vollständig überwunden und beseitigt ist.

Quelle: Vom Sinn des Soldatseins, Redaktion Wissen und Kämpfen, o.D. (bearbeitet)

Siehe auch:

Jammernde Milliardäre – Corona-Abzock-Übersicht von Ivo Sasek

Dieser Beitrag wurde unter Arbeiterklasse, Für den Frieden, Internationale Solidarität, Kapitalistische Wirklichkeit, Meine Heimat DDR veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s