Die Generation „Dooooof“…

doof

…lieber schön, als klug!

Was soll man dazu noch sagen? Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, daß das „Bildungwesen“ in der BRD nur noch mittelmäßige Ergebnisse hervorbringt und der allgemeine Bildungsstand der Jugend demnach sehr zu wünschen übrig läßt. Zwar gehören hierzulande Rechnen, Schreiben und Lesen zu den Grundkenntnissen der Schüler, doch das Chaos und die Unwissenheit in den Köpfen ist kaum noch zu überbieten. Oft wissen Jugendliche besser darüber Bescheid, wie sich ein katholischer von einem evangelischen Altar unterscheidet, welche Arten von Maikäfern es gibt, wann der 30jährige Krieg stattfand oder welche App gerade mal die beste ist, als über die sozialökonomischen Verhältnisse der Gesellschaft, in der sie heute leben. Ist uns da eine Generation doof herangewachsen? Ja, zweifellos. Eine Generation, die vom Flimmer und Glitzer der kapitalistischen Scheinwelt angesteckt, sich mehr für Mode, für’s Shopping und für Casting-Shows interessiert – in der Hoffnung, irgendwann einmal selbst groß herauszukommen. (Na gut, Ausnahmen bestätigen die Regel!)

5405541_aa0034c9f4_mWitzige Köpfe haben die Chance genutzt, darüber Glossen, Zeitungsartikel und sogar Bücher zu verfassen. Lustig ist das alles aber nicht. Und die Betroffenen scheint es nicht zu stören. Doch das ist keineswegs ein Zufall, denn:

… ein dummes Volk ist leichter zu regieren!

Siehe auch:
Mr. Kerry und das „Recht auf Dummheit“
Gehirnwäsche durch Fernsehen

Dieser Beitrag wurde unter Bildung und Erziehung, Dummheit, Kapitalistische Wirklichkeit, Massenmanipulation, Verbrechen des Kapitalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Die Generation „Dooooof“…

  1. martinemko schreibt:

    Lieber Sascha – bitter, aber wahr:
    Mit der Aufzählung „Oft wissen Jugendliche besser darüber Bescheid, wie sich ein katholischer von einem evangelischen Altar unterscheidet, welche Arten von Maikäfern es gibt, wann der 30jährige Krieg stattfand oder welche App gerade mal die beste ist“ liegst du leider falsch. Viele Jugendliche in meiner Region (und ich kenne Hunderte! Klientel 15-20 J.) wissen von alldem nur das mit der App. Viele passen schon bei der Frage nach der Dauer des 30-jährigen Krieges; kein Witz:-/
    Doch hast du Recht: Lustig ist das alles nicht. Die Herrschenden haben es v.a. durch ihre Medien vermocht, viele Menschen zu bloßen Konsumenten in einer Schein- und Glitzerwelt zu verdummen; das betrifft aber beileibe nicht nur die Jugendlichen.
    Und denke auch an die neuen Rassisten-Aufmärsche – die Art und Weise mancher bei Pegida Mitläufernder zu „argumentieren“ lässt daran zweifeln, ob ihr IQ oberhalb der eigenen Schuhgröße liegt… (Hingegen finde ich ihre Rechtschreibung nur bedingt wichtig, ihre Fehlerhaftigkeit ist nur Ausdruck des hier verrottenden Bildungs“systems“. Ich denke da an frühere Neuanfänge: „Bluhme mit -h-„).
    Sozialismus statt dieser Barbarei!

  2. sascha313 schreibt:

    Oje, emko – und ich hatte gehofft, daß Du übertreibst

    • martinemko schreibt:

      womit? inwiefern?

      • sascha313 schreibt:

        Ich hatte ja gehofft, daß es nicht ganz so schlimm um die Jugend steht. Aber wie es scheint hast Du recht. Hin und wieder trifft man auch auch auf ganz interessierte und gebildete junge Menschen, aber das ist – so scheint es – doch die Ausnahme. Leider! Deswegen: lenrnen, lernen, lernen, sagte schon Lenin! Und für uns noch dazu: weitergeben, was wir wissen!

  3. martinemko schreibt:

    Ja, Ausnahmen; und doch:
    Ich kenne auch GANZ TOLLE junge Leute – wissbegierig, kritisch, engagiert, selbstlos…

    • sascha313 schreibt:

      Richtig. Derjenige, der die Geschichte mit Ganser und Wikipedia auseinandergenommen hat und den ideologischen Krieg dieses verkappten CIA-Agenten bei Wikipedia gegen Ganser entlarvt hat, war ganz bestimmt kein Kommunist. Er war – wenn ich’s richtig gehört habe – ein Biologielehrer. Auch Ganser, Jebsen oder Todenhöfer sind weit davon entfernt, Kommunisten zu sein. Aber das ist auch nicht wichtig. Es sind Bürgerliche – und sie machen eine gute Arbeit. Man muß mit ihnen ja auch keine Partei gründen. –

      Doch diese jungen Leute muß man mitnehmen, ihnen den Weg zeigen, ihnen helfen, zu den richtigen Erkenntnissen zu kommen und die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen. Vor allem brauchen sie Charakter! Vielleicht wird aus ihnen mal ein Kommunist. Zum Beispiel Manfred von Brauchitsch war auch kein Kommunist. Aber wenn man sein Buch „Ohne Kampf kein Sieg“ liest, dann weiß man, warum er 100%ig auf der Seite der DDR stand und den Sozialismus unterstützte.

      Aus eigner Erfahrung mit diesem verbrecherischen kapitalistischen System kommen auch Bürgerliche und sogar Adlige zu den richtigen Schlußfolgerungen, werden sogar zu Kommunisten (wie K.E.von Schnitzler, Ludwig Renn) … Nur – heute gibt es keine DDR mehr, und die Kommunisten sind sich auch nicht einig. Das fängt schon bei der Stalinfrage an. Und deshalb ist Bildung so wichtig!

  4. Pingback: Mr.Kerry und das „Recht auf Dummheit“ | Sascha's Welt

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