Geschichtsfälscher: Die Lüge von der angeblichen „verdienstvollen Befreiung“ Europas durch die USA

86099In den bürgerlichen Massenmedien geistert wiederholt die Lüge von der Befreiung Europas durch die USA (gemeint ist: die  Invasion der Westalliierten in Nordfrankreich am 6. Juni 1944) herum, wo behauptet wird, die USA sei zudem auch der „Befreier“ Deutschlands vom „Nationalsozialismus“ gewesen usw. usf. – die Feder sträubt sich, dies zu schreiben. So hat man schon versucht, die Befreiung des faschistischen Konzentrationslagers Auschwitz durch die Sowjetarmee umzulügen in eine Befreiung „durch die Ukraine“, und so versucht man nun im Hinblick auf den Tag des Sieges der Sowjetunion über den deutschen Faschismus die Rolle des UdSSR kleinzureden bzw. ganz und gar auszublenden, damit sich schließlich die USA als „Sieger der Geschichte“ feiern können. Es ist eine Farce! Und es ist dümmlich und primitiv zugleich. Lassen sich doch damit die zunehmenden Niederlagen des USA-Imperialismus auf nunmehr fast allen Gebieten weder wegleugnen noch beseitigen.


Was hat es mit der Zerschlagung des deutschen Faschismus auf sich? Was war die sogenannte Zweite Front? Wer waren die Sieger, und wer waren die Besiegten des Zweiten Weltkriegs?

Was verstehen wir unter der „zweiten Front“?

Bezeichnung für die von der Sowjetunion und den demokratisch-antifaschistischen Kräften in der ganzen Welt während des zweiten Weltkrieges geforderte Eröffnung von entscheidenden Kampfhandlungen der angloamerikanischen Streitkräfte gegen die faschistischen Aggressoren in Europa. Seit dem Überfall des faschistischen deutschen Imperialismus auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 war die sowjetisch-deutsche Front die Hauptfront des Krieges. An dieser Front kämpften ständig etwa zwei Drittel des deutschen Heeres, das hier seine entscheidenden Niederlagen erlitt.
Karte1944
Die von den westlichen Alliierten für das Jahr 1942 zugesagte Eröffnung einer zweite Front wurde immer wieder hinausgeschoben. Die tiefste Ursache dafür war die Hoffnung reaktionärer anglo-amerikanischer Kreise, daß sich die Sowjetunion und Deutschland gegenseitig gründlich schwächen würden. Die Kämpfe der westlichen Alliierten in Nordafrika, ihre Landung auf Sizilien (10. Juli 1943) und in Italien (Anfang Sept. 1943) sowie ihre Luftoffensive gegen deutsche Städte besaßen keine kriegsentscheidende Bedeutung. Sie banden nur eine relativ geringe Anzahl deutscher Kräfte (in Nordafrika maximal 6 deutsche, in Italien maximal 16 deutsche Divisionen) und besaßen darnit nicht die Bedeutung einer zweiten Front, die erst am 6. Juni 1944 mit der Invasion der westlichen Alliierten in Nordfrankreich (Operation Overlord) eröffnet wurde. Damit wurde die zweite Front zu einem Zeitpunkt eröffnet, als die Sowjetunion die Hauptkräfte des faschistischen Blocks bereits zerschlagen hatte und als die Sowjetarmee im Verlauf ihrer Operationen im Sommer 1944 an den Grenzen Hitlerdeutschlands stand. Die zweite Front beschleunigte die Niederlage des faschistischen deutschen Imperialismus.

Quelle:
Sachwörterbuch der Geschichte, Dietz Verlag Berlin (2 Bde.), 1970, Bd.2, S.875.


DIE BEFREIUNG DER VÖLKER EUROPAS DURCH DIE SOWJETUNION

Die Sowjettruppen konnten sich nicht auf die Vertreibung der feindlichen Truppen aus der Sowjetheimat beschränken. Die Hitlerarmee glich einer verwundeten Bestie, die sich gezwungen sah, in ihre Höhle – nach Deutschland – zurückzukriechen, um ihre Wunden zu heilen. Doch eine verwundete Bestie hört nicht auf, eine gefährliche Bestie zu sein.
Genosse Stalin schrieb in seinem Befehl vom 1. Mai 1944:

„Um unser Land und die mit uns verbündeten Länder vor der Gefahr der Versklavung zu retten, muß man der verwundeten deutschen Bestie auf der Spur folgen und ihr in ihrer eigenen Höhle den Todesstoß versetzen. Bei der Verfolgung des Feindes müssen wir unsere Brüder vom deutschen Joch befreien, die Polen und Tschechoslowakeu sowie die anderen mit uns verbündeten Völker Westeuropas, die sich unter der Ferse Hitlerdeutschlands befinden.“ (J.Stalin: Über den großen Vaterländsichen Krieg der Sowjetunion, Berlin, 1952, S.167.

Die Schläge der Sowjetarmee gegen die faschistischen deutschen Truppen erschütterten die von den Hitlerfaschisten in den Ländern Europas errichtete blutige „Neuordnung“ und führten dazu, daß der faschistische Block zu zerbröckeln begann. Als erstes Land fiel Italien aus dem Hitlerschen Kriegswagen heraus. Die faschistische Diktatur Mussolinis wurde gestürzt, und Italien schied aus dem Kriege aus. Als die Spießgesellen Hitlers in den Krieg eintraten, glaubten sie – so sagte Genosse Stalin –, daß es an ihnen sein wird, den Kuchen und das Bratgeflügel unter sich zu teilen. Nun war es klar, daß Deutschland und seine Verbündeten nicht den Kuchen und das Bratgeflügel bekommen, sondern daß ihnen nichts anderes übrig bleibt, als die Hiebe und die Prügel unter sich aufzuteilen. (ebd. S.140)

Die Sowjetunion befreite Rumänien, Bulgarien und Finnland

Im Sommer 1944 legten Rumänien, Bulgarien und Finnland unter den Schlägen der Sowjettruppen die Waffen nieder. Auf dem Territorium Ungarns, des letzten Verbündeten Deutschlands, errangen die Sowjettruppen eine Reihe entscheidender Siege; Ende 1944 hatten sie den größten Teil Ungarns von den deutschen Truppen gesäubert.

Die Sowjetunion befreite Jugoslawien und den Balkan

Während die Sowjetarmee Hitlerdeutschland und seinen Verbündeten vernichtende Schläge erteilte, streckte sie den Völkern Europas ihre helfende Bruderhand entgegen. Die Sowjettruppen erreichten die Weichsel und befreiten Polen, dessen Volk fünf Jahre unter dem schweren Joch der Hitlerfaschisten gelitten hatte. Sowjetische Truppen überquerten die rumänisch-jugoslawische Grenze, brachten den faschistischen deutschen Divisionen eine vernichtende Niederlage bei, befreiten Belgrad und vertrieben die deutschen Okkupanten aus Jugoslawien.

Die Sowjetunion befreite die Tschechoslowakei und Skandinavien

Die Sowjetarmee schlug sich durch die tiefgestaffelten Verteidigungsstellungen des Gegners und die wegelosen waldbedeckten Bergrücken der Karpaten hindurch und betrat das Territorium der Tschechoslowakei. Sie säuberte den tschechoslowakischen Boden von den faschistischen Okkupanten. Im hohen Norden überschritten sowjetische Truppen, nachdem sie die Deutschen aus Nordfinnland vertrieben hatten, die norwegische Grenze und befreiten die Bevölkerung des nördlichen Norwegens.

Überall werden die Sowjetsoldaten als Befreier herzlich begrüßt

winniza2Die Völker Europas empfingen die Sowjettruppen als ihre Befreier, die das schwere faschistische Joch zerschlugen. Die vorstoßendeu sowjetischen Truppen wurden überall von einer mächtigen Befreiungsbewegung der Völker empfangen. Der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion verschmolz mit dem Kampf der Völker Europas um ihre Freiheit und Unabhängigkeit.

Endlich nach über 3 Jahren: Die zweite Front…

Die USA und England hatten die Errichtung der zweiten Front in Europa bis zu diesem Zeitpunkt hinausgezögert. Als imperialistische Staaten waren sie nicht so sehr an der militärischen Niederschlagung Hitlerdeutschlands interessiert, sondern viel mehr an der Schwächung und Ausblutung der Sowjetunion. Sie führten nicht nur Krieg gegen die faschistische deutsche Macht, sondern bekämpften ebenso die demokratischen Kräfte, die nationalen Befreiungsbewegungen der von der faschistisehen Fremdherrschaft unterjochten Völker.

Die Angst der Westmächte um den völligen Sieg der Sowjetunion

Als es aber offensichtlich wurde, daß die Sowjetunion auch allein die Kraft besaß, den Feind vollständig zu zerschlagen, Deutschland zu besetzen und ganz Westeuropa einschließlich Frankreichs zu befreien, sahen sich die USA und England veranlaßt, endlich die zweite Front in Europa zu errichten. Erst jetzt, im Juni 1944, drei Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR, landeten England und die USA ihre Truppen an der Küste Frankreichs und errichteten die zweite Front in Europa.

Die Zerschlagung Hitlerdeutschlands

Ende 1944 drangen die Sowjetkämpfer in Ostpreußen ein und vernichteten die dort stehenden faschistischen deutschen Truppen. Ostpreußen war die stärkste Bastion der deutschen Reaktion, von wo aus die deutschen Aggressoren jahrhundertelang ihre räuberischen Überfälle auf andere Länder unternommen hatten.

Ein letzter, wuchtiger Schlag gegen Nazideutschland

Im Januar und Februar 1945 trugen die Sowjettruppen eine machtvolle Offensive bis tief nach Deutschland hinein. Die Welt hatte einen Schlag von solcher Wucht noch nicht gesehen. Das Sowjetvolk hatte nicht umsonst opferwillig für die Unterstützung seiner Armee, der Armee seiner Heimat, gearbeitet; es hatte seine Armee mit allem versorgt, was für die vollständige Zerschmetterung des Feindes notwendig war.

Die Hitlerarmee konnte der wuchtigen und zielbewußten Offensive der Sowjettruppen. die von der sowjetischen Heeresführung geschickt gelenkt wurde, nicht standhalten. Gleichzeitig griffen die englischen und amerikanischen Truppen von Westen her an. Unterstützt durch den heldenmütigen Kampf der französischen Widerstandsbewegung säuberten sie Frankreich von den deutschen Okkupanten, überschritten den Rhein und marschierten dann in die westlichen Gebiete Deutschlands ein, in Richtung auf die Elbe. Die englisch-amerikanischen Truppen stießen auf ihrem Wege auf keinerlei ernsthaften Widerstand, da die überwiegende Masse der deutschen Truppen weiterhin an der sowjetisch-deutschen Front kämpfte.

jszjidreraljBei der Entfaltung ihres Angriffs erreichten die Sowjettruppen die Zufahrtsstraßen nach Berlin. Nun verblieb noch die Aufgabe, den letzten entscheidenden Schlag gegen den Feind zu führen, um das Hauptziel – die vollständige Zerschmetterung Hitlerdeutschlands – zu erreichen. Genosse Stalin rief die Sowjettruppen auf, die faschistische Bestie in ihrer eigenen Höhle zur Strecke zu bringen und über Berlin die Fahne des Sieges zu hissen. Dieser Aufruf inspirierte die Sowjetmenschen zu neuen Heldentaten der Arbeit und des Kampfes.

Die siegreiche Schlacht der Sowjetarmee in Berlin

Im April 1945 begann der letzte Sturm. Es begann die Schlacht um Berlin. Die Schlacht um Berlin zeigte der ganzen Welt, welch gigantische Macht der sozialistische Sowjetstaat besitzt. Die gesamte zaristische Armee verfügte im Jahre 1917 über weniger als 10.000 Geschütze. Die Sowjetarmee aber brachte allein in der Endschlacht um Berlin 41.000 Artilleriegeschütze und Minenwerfer ins Gefecht.  Am 2. Mai hißten sowjetische Truppen die Fahne des Sieges über Berlin. Sie wehte stolz auf dem Reichstagsgebäude.

Einige Tage später, am 8. Mai 1945, bekannte sich das von der Sowjetarmee auf die Knie gezwungene faschistische Deutschland als besiegt und kapitulierte vollständig, das heißt, es ergab sich bedingungslos. Am 9. Mai 1945 beging das ganze Sowjetvolk feierlich den Sieg über das faschistische Deutschland.

Quelle:
Lehrbuch für die politischen Grundschulen, Erster Teil. Wie haben die Arbeiter und Bauern der UdSSR die sozialistische Gesellschaft aufgebaut und gegen ihre Feinde verteidigt? Dietz Verlag Berlin, 1951, S.227-230.

images  Geschichtsfälscher

Siehe auch:
Warum ist der 8. Mai für uns ein Tag der Befreiung?

9MaiDer 9. Mai 1945 – Tag des Sieges der Sowjetunion
über den deutschen Faschismus

Warum ist der USA-Imperialismus so menschenverachtend? Warum war die Sowjetuinion unter Lenin und Stalin so wegweisend für die Zukunft?

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24 Antworten zu Geschichtsfälscher: Die Lüge von der angeblichen „verdienstvollen Befreiung“ Europas durch die USA

  1. Vorfinder schreibt:

    Danke für diesen Beitrag! Danke für die Richtigstellung der Lügen der Geschichtsfälscher! Zufällig ist es nicht, dass Lügen, die USA wären der große Befreier, gerade intensiv von Webseiten mit sozialdemokratischen Hintergrund verbreitet werden, die bei manchen „Linken“ als aufklärerisch gelten.

    Als am 06. Juni 1944 die westlichen Alliierten landeten, hatten die Helden der Roten Armee die Hauptarbeit schon gemacht. Weltgeschichte ist: der Sieg gegen die faschistische Barbarei war vor allem eine Niederlage des Imperialismus! Es ist eine Frechheit der Bourgeoisie den Hauptkampf der Sowjetunion gegen den Faschismus beiseite zu schieben, aber es ist die Lüge die dem Schweinesystem immanent ist. Was ganz anderes ist die Blödheit und das Kumpanentum mit dem Hauptfeind der Menschheit von angeblichen Linken, die das Lied der Geschichtsfälscher am lautesten singen.

    Danke für das immer wieder zwischen gehen mit der Arbeit hier!

  2. Stefan schreibt:

    Hallo an alle hier auf „Saschas Welt“ und ein besonders freundschaftliches Hallo an Dich Sascha persönlich !
    Ich besuche Deine Website nun schon seit geraumer Zeit (schätze mal ca. ein gutes Jahr) meist täglich; freue mich auf jeden neuen Beitrag, ja fiebere neuen Themen und Stellungnahmen nahezu regelrecht entgegen, lese sehr sorgfältig alle Kommentare und folge etlichen Links; stöbere auch viel im Archiv. Resümee: Eine wahrhaftig kommunistische Seite, die diesem Anspruch in jeglicher Weise gerecht wird, indem sie sämtliche relevante Themen, Aspekte und Ziele absolut gebührend und toll ausgewogen aufgreift, die einem Menschen mit kommunistischer Gesinnung echt am Herzen liegen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich schon als Kommunist per se bezeichnen darf, da ich ja bisher ausschließlich als passiver „Konsument“ Deiner Seite agiere ? … Nur eins möchte ich noch kurz vorausschicken – und zwar meine bewundernde Hochachtung vor Deinem stets parteilichen und vornehmlich beharrlichen und dabei immanent menschlichem Engagement, vor Deinem Schaffen und Wirken, Deiner unermüdlichen Arbeit, was diese Seite anbelangt. Ich möchte Dir meinen zutiefst empfundenen Dank dafür aussprechen. OK, Du wirst (Ihr werdet) schon bemerkt haben, dass es mir nicht allzu leicht fällt, mich ohne Umschweife kurz zu fassen. Prägnanz ist nicht so meine Stärke, dafür jedoch meine ausgesprochene Emotionalität, und das in allen Bereichen des täglichen Lebens. Diese (nun doch recht bündige) Eigencharakteristik muss ich noch erwähnen, weil für das Verständnis meines Kommentars und seiner Beweggründe von nicht unerheblicher Bedeutung !

    Zum eigentlichen Thema Geschichtsfälschung durch die imperialistischen Medien nicht nur der BRD (natürlich beauftragt, gelenkt und kontrolliert von den reaktionärsten Kreisen der Bourgeoisie und des Monopol- und Finanzkapitals) gibt es ja auf Deiner Seite sehr viele, zum Teil sehr ausführliche Beiträge. Man erkennt diese Fälschungen in den meisten Fällen unmittelbar, mitunter jedoch etwas unschärfer, falls sie geschickt manipuliert dargeboten werden. Ich habe mir übrigens das neuste Machwerk „Nackt unter Wölfen“ in der vorletzten Woche nachts im Fernsehen angesehen und war angewidert. In der Programmzeitschrift (tv-today) wurde ja schon heuchlerisch der angeblich so realistische Film mit seiner so exorbitant humanistischen Grundaussage in den schillerndsten Farben angepriesen. So grausam sei der Faschismus noch nie im deutschen Fernsehen gezeigt worden, obgleich sich die Macher quasi im Vorfeld vor der Herausforderung sahen, den Film 20 Uhr-tauglich zu produzieren, was ja schon ein (dialektischer) Widerspruch an sich ist ! Weiter hieß es, der Film sei ursprünglich von der DDR-Staatsführung zu propagandistischen Zwecken instrumentalisiert worden. So hieß es wortwörtlich in bitterster antikommunistischer Manier ! Ungeheuerlich und abartig sowie boshaft dieses „in den Schmutz treten“ eines wahrhaftigen Meisterwerks der Filmkunst, ein Faustschlag ins Gesicht aller damals beteiligten DEFA-Filmschaffenden, ins Gesicht von Bruno Apitz post mortem sowie nicht zuletzt ALLER anständigen Menschen, der Überlebenden als auch der Ermordeten. Nur nebenher möchte ich an dieser Stelle einflechten, ich wurde 1964 geboren in der DDR, wuchs hier auf (Gott sei dank !!!) und lernte hier, war als Zwanzigjähriger in der damaligen Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald und sah auch dort den ungekürzten, markerschütternden Dokumentarfilm, las mehrmals den Roman incl. der ausführlichen Buchbesprechung im Unterricht …

    Mit den besten Grüßen an alle Kommunisten und Menschen, die dem Kommunismus gegenüber wohl gewogen sind.
    Stefan

    • Michael Kögler schreibt:

      Ja Stefan,da kann ich dir nur beipflichten.Ich habe ebenfalls den neuen Film gesehen,es ist wirklich eine Schande….Ich habe mir ebenfalls die Gedenkstätte angesehen,mit der Schule,und später nochmal privat.
      Ich bin 1951 geboren,und in der DDR aufgewachsen.

  3. sascha313 schreibt:

    Danke Stefan, für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich hab’s mal ein bißchen eingekürzt, weil Deine Hinweise auf irgendwelche bürgerlichen oder verirrt kleinbürgerlichen Medien und Machwerke nicht weiter erwähnenswert sind. Ich weiß, daß es da viel Schrott gibt. Wer sich diesen Mist reinzieht, braucht sich also nicht zu wundern, wenn der Verstand allmählich umnachtet…

  4. Andreas Thomä schreibt:

    Sascha, ich bin voll und ganz Deiner Meinung. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass gleichzeitig mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen, die Sowjetunion weite Teile von Ostpolen annektierte..(Hitler-Stalin-Pakt)

  5. sascha313 schreibt:

    Eben …womit wir schon wieder bei den Geschichtslügen sind. Denn:
    Erstens gab es keinen „Hitler-Stalin-Pakt“ (darüber wurde an anderer Stelle schon ausführlich geschrieben, s. Der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag (1939)m, insbesondere bei Kurt Gossweiler: http://www.kurt-gossweiler.de/index.php/deutsch-sowjetischer-nichtangriffspakt-von-1939
    zweitens ist die Grenzziehung entweder eine Frage von Vereinbarungen oder eine Frage des Krieges bzw. imperialistischer Interessen, auch darüber wurde geschrieben s. Der Raubfriede von Brest-Litowsk (1918).
    Drittens: Niemals hat die Sowjetunion fremdes Territorium erobert, wie das bspw. Nazi-Deutschland getan hat, und wie das heute auch die USA und Israel tun. Die Zerschlagung des deutschen Faschismus auf deutschem Boden war eine gerechtfertigte Kriegshandlung und die einzig richtige Antwort auf die imperialistische Aggression.

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  9. Bert schreibt:

    Es scheint wieder Hochkonjukrur zu haben,Geschichtslügen mit anderen Geschichtslügen bekämpfen zu wollen.Schade.

  10. Werner Seiner schreibt:

    Sascha, ich lese Deine Seiten sehr gerne. Sie sind sehr informativ, und ich teile in vielem Deine Meinung.

    Die Zitate aus dem Dietz-Verlag sind enorm interessant im Hinblick auf das heutige Zeitgeschehen. Danke dafür!
    Die Parallelen zum Verhalten der USA in den heutigen Auseinandersetzungen sind unübersehbar. Was selbstverständlich ist, da sich am Wesen des Kapitalismus nichts geändert hat. Oder anders formuliert: Die heutigen Ereignisse in der Ukraine, in Arabien, Asien und in Afrika bestätigen den expansiven und aggressiven Charakter des Kapitalismus.
    Obendrein ist vor dem Hintergrund dieser Geschehnisse offensichtlich, warum der Westen – allen voran die USA – so extrem an einer dauerhaften Beschädigung des guten Verhältnisses zwischen Deutschland und Russland haben.

    Leider hast Du in der Sache der Deutsch-Sowjetischen Verträge nicht Recht. Es gab nicht nur den von Dir erwähnten Vertrag, es gab in dieser Zeit ein ganzes Paket. Auch wenn es nicht in mein Geschichts-und Lebensbild passt und es mir sehr unangenehm ist: Wir müssen uns eingestehen, dass der Weg zum Kommunismus nicht frei von Fehlern, Opportunismus, Irrwegen und Schlechtem ist. Da ist es wenig hilfreich und spielt vor allem dem Gegner in die Hände, wenn man im idealisierten Wunschdenken die Augen verschließt und sich die Wahrheit in die ideologische Schablone zurechtbiegt. Es gab eben nicht nur den Vertrag vom 23.08.1939, sondern weitere am 28.09.1939 unterzeichnete, unter anderem den Grenz- und Freundschaftsvertrag, in dem explizit die Aufteilung Polens vereinbart ist. Der Text desselben und die Zusatzvereinbarungen (also alles, was landläufig als Hitler-Stalin-Pakt abqualifiziert wird) sprechen eine klare Sprache, da gibt es nichts zu deuteln.

    Selbstverständlich müssen diese Verträge in das historische Geschehen, die Zwänge und Bedingungen eingeordnet werden, es ändert dennoch nichts an ihrer Existenz. Es ist außerdem unbestritten, dass Stalin die UdSSR durch die Beseitigung der militärischen Eliten ohne für den entsprechenden Nachwuchs zu sorgen, in eine problematische Lage manövriert hatte und er versuchte angesichts der unübersehbaren Bedrohung durch Deutschland, Zeit zu gewinnen. Und obendrein ist in Frage zu stellen, ob diese Verträge tatsächlich alternativlos waren, auch wenn das akademisch ist.

    Hier der Wortlaut des Deutsch-Sowjetischen Grenzvertrages:

    „Die Deutsche Regierung und die Regierung der UdSSR betrachten es nach dem Auseinanderfallen des bisherigen polnischen Staates ausschließlich als ihre Aufgabe, in diesen Gebieten die Ruhe und Ordnung wiederherzustellen und den dort lebenden Völkerschaften ein ihrer völkischen Eigenart entsprechendes friedliches Dasein zu sichern. Zu diesem Zecke haben sie sich über folgendes geeinigt:
    Artikel I
    Die Deutsche Reichsregierung und die Regierung der UdSSR legen als Grenze der beiderseitigen Reichsinteressen im Gebiete des bisherigen polnischen Staates die Linie fest, die in der anliegenden Karte eingezeichnet ist und in einem ergänzenden Protokoll näher beschrieben werden soll.
    Artikel II
    Beide Teile erkennen die in Artikel I festgelegte Grenze der beiderseitigen Reichsinteressen als endgültig an und werden jegliche Einmischung dritter Mächte in diese Regelung ablehnen.
    Artikel III
    Die erforderliche staatliche Neuregelung übernimmt in den Gebieten westlich der in Artikel I angegebenen Linie die Deutsche Reichsregierung, in den Gebieten östlich dieser Linie die Regierung der UdSSR.
    Artikel IV
    Die Deutsche Reichsregierung und die Regierung der UdSSR betrachten die vorstehende Regelung als ein sicheres Fundament für eine fortschreitende Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihren Völkern.
    Artikel V
    Dieser Vertrag wird ratifiziert und die Ratifikationsurkunden werden sobald wie möglich in Berlin ausgetauscht werden. Der Vertrag tritt mit seiner Unterzeichnung in Kraft.
    Ausgefertigt in doppelter Urschrift in deutscher und russischer Sprache.
    Für die Deutsche Reichsregierung: v. Ribbentrop
    In Vollmacht der Regierung der UdSSR: W. Molotow

    Vertrauliches deutsch-sowjetisches Protokoll

    Moskau, den 28. September 1939
    Die Regierung der UdSSR wird den in ihren Interessengebieten ansässigen Reichsangehörigen und anderen Persönlichkeiten deutscher Abstammung, sofern sie den Wunsch haben, nach Deutschland oder in die deutschen Interessengebiete überzusiedeln, hierbei keine Schwierigkeiten in den Weg legen. Sie ist damit einverstanden, dass diese Übersiedlung von Beauftragten der Reichsregierung im Einvernehmen mit den zuständigen örtlichen Behörden durchgeführt wird und dass dabei die Vermögenswerte der Auswanderer gewahrt bleiben.
    Eine entsprechende Verpflichtung übernimmt die Deutsche Reichsregierung hinsichtlich der in ihren Interessengebieten ansässigen Personen ukrainischer oder weißrussischer Abstammung.
    Für die Deutsche Reichsregierung: v. Ribbentrop
    In Vollmacht der Regierung der UdSSR: W. Molotow

    Geheimes deutsch-sowjetischen Zusatzprotokoll

    Die unterzeichneten Bevollmächtigten stellen das Einverständnis der Deutschen Reichsregierung und der Regierung der UdSSR über folgenden fest:
    Das am 23. August 1939 unterzeichnete geheime Zusatzprotokoll wird in seiner Ziffer 1 dahin abgeändert, dass das Gebiet des litauischen Staates in die Interessensphäre der UdSSR fällt, weil andererseits die Wojewodschaft Lublin und Teile der Wojewodschaft Warschau in die Interessensphäre Deutschlands fallen (vgl. die Karte zu dem unterzeichneten Grenz- und Freundschaftsvertrage). Sobald die Regierung der UdSSR auf litauischen Gebiet zur Wahrnehmung ihrer Interessen besondere Maßnahmen trifft, wird zum Zwecke einer natürlichen und einfachen Grenzziehung die gegenwärtige deutsch-litauische Grenze dahin rektifiziert, dass das litauische Gebiet, das südwestlich der in der anliegenden Karte eingezeichneten Linie liegt, an Deutschland fällt.
    Ferner wird festgestellt, dass die in Geltung befindlichen wirtschaftlichen Abmahnungen zwischen Deutschland und Litauen durch die vorstehend erwähnten Maßnahmen der Sowjetunion nicht beeinträchtigt werden sollen.
    Für die Deutsche Reichsregierung: v. Ribbentrop
    In Vollmacht der Regierung der UdSSR: W. Molotow

    Geheimes deutsch-sowjetisches Zusatzprotokoll
    Moskau, den 28. September 1939
    Die unterzeichneten Bevollmächtigten haben bei Anschluss des deutsch-sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages ihr Einverständnis über folgendes festgestellt:
    Beide Teile werden auf ihren Gebieten keine polnische Agitation dulden, die auf die Gebiete des anderen Teiles hinüberwirkt. Sie werden alle Ansätze zu einer solchen Agitation auf ihren Gebieten unterbinden und sich gegenseitig über die hierfür zweckmäßigen Maßnahmen unterrichten.
    Für die Deutsche Reichsregierung: v. Ribbentrop
    In Vollmacht der Regierung der UdSSR: W. Molotow

    Erklärung der Deutschen Reichsregierung und der Regierung der UdSSR. von 28. September 1939.
    Nachdem die Deutsche Reichsregierung und die Regierung der UdSSR durch den heute unterzeichneten Vertrag die sich aus dem Zerfall des polnischen Staates ergebenden Fragen endgültig geregelt und damit ein sicheres Fundament für einen dauerhaften Frieden in Osteuropa geschaffen haben, geben sie übereinstimmend der Auffassung Ausdruck, dass es dem wahren Interesse aller Völker entsprechen würde dem gegenwärtig zwischen Deutschland einerseits und England und Frankreich andererseits bestehenden Kriegszustand ein Ende zu machen. Die beiden Regierungen werden deshalb ihre gemeinsamen Bemühungen, gegebenenfalls in Einvernehmen mit anderen befreundeten Mächten, darauf richten, dieses Ziel sobald als möglich zu erreichen.
    Sollten jedoch die Bemühungen der beiden Regierungen erfolglos bleiben, so würde damit de facto festgestellt sein, dass England und Frankreich für die Fortsetzung des Krieges verantwortlich sind, wobei im Falle der Fortdauer des Krieges die Regierungen Deutschlands, und der UdSSR. sich gegenseitig über die erforderlichen Nassnahmen konsultieren werden.
    Moskau, den 28. September 1939.
    Für die Deutsche Reichsregierung: In Vollmacht der Regierung der UdSSR
    von Ribbentrop W. Molotow

    Auch die Hilger-Protokolle zu den Gesprächen Ribbentrop – Stalin/Molotov sprechen eine präzise Sprache und gestatten einen Einblick in die unübersichtliche Lage damals.(nachzulesen in Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 1991_3_5 auf ifz-muenchen.de).
    Ob diese Verträge nun darauf abzielten, den Frieden in Europa zu sichern oder anderen Zielen dienten, kann jeder nach eigener Vorliebe und Weltsicht interpretieren.

    Kurz: Es gab sehr wohl umfassende Vereinbarungen zwischen Deutschland und der UdSSR, in der u.a. die Aufteilung Polens abgesprochen wurde.
    Dass die Frage einer Grenzziehung durch Vereinbarung realisiert wird oder durch Krieg, ist zwar verkürzt, aber wahr. Im Falle Polen damals war es eine Vereinbarung, allerdings wurde Polen überhaupt nicht gefragt und von Stalin aus ging es wohl nicht um imperialistische Interessen.
    Auch dass die Sowjetunion nie über einen Angriff in fremde Territorien einmarschiert ist, ist schlicht die Unwahrheit. Natürlich gab es immer eine Vorgeschichte, aber sie hat es anders getan, natürlich anders als Deutschland, es waren nicht vordergründig Eroberungen. Sie hat es getan, um sich zu schützen (Finnland), aber sie hat es getan. Sie hat es getan aus eigenem Sicherheitsinteresse und manchmal auch dem des Bündnispartners (Mongolei oder später Afghanistan), aber sie hat es getan. Sie hat sich mit China gestritten und war kurz davor es anzugreifen. Sie ist am 17.09.1939 in Polen einmarschiert. Das alles ist belegt, es schmeckt mir nicht, aber es ist nicht zu ändern.
    Und ich denke, es ist wahrhaftiger, Fehler einzugestehen, als zu behaupten, Kommunisten würden grundsätzlich alles richtig machen.

    • sascha313 schreibt:

      Diese zusätzlichen Vereinbarungen sind hinlänglich bekannt. Stalin war es übrigens gänzlich zuwider, mit Nazideutschland über „Freundschaft“ zu verhandeln. Trotzdem Danke für die Ausführungen. Falsch (d.h. genauer gesagt: verleumderisch!) ist jedoch die Behauptung, Stalin habe „die militärischen Eliten“ beseitigt. Dafür gibt es keinen Beleg. Mehrere russische Historiker haben sich ausführlich dazu geäußert. (auch hier)

      Es ist z.B. bekannt, daß Tuchatschewski ein Reichswehragent war, ebenso war Blücher ein Verräter. Man kann auch nachlesen, daß der „geniale Feldherr“ Chruschtschow gemeinsam mit seinem Kompagnon Timoschenko die Einkesselung Charkows durch die Nazis verschuldet hatte. Gewiß ist auch bekannt, daß einige Parteikader (wie z.B. Ejche oder eben auch Chruschtschow) übertrieben eifrig darin waren, Hinrichtungen anzuordnen und darum baten, weitere Hinrichtungen vornehmen zu können. Zu unrecht werden diese Auswüchse der absolut notwendigen Säuberungen Stalin angelastet. Einige dieser Vollstrecker wurden später dafür auch verurteilt. Und was geschah mit den Denunzianten? Solche gibt es auch heute wieder! Das ist übrigens auch der Grund, weshalb Chruschtschow später bei seinem Weggang aus Charkow massenweise Akten vernichten ließ!

      Es sind also eine Reihe von Dingen geschehen, die man so einem wie Chruschtschow, der sich als Kommunist bezeichnete, nicht zugetraut hätte. Der Speichellecker Chruschtschow war derjenige, welcher am meisten zu einem „Stalinkult“ betrug. Natürlich war Stalin nicht frei von Fehlern. Allerdings gehört dieses verzerrte Stalinbild dorthin, wo es herkam: in die Sudelküche eines Goebbels, Conquest oder Solzhenizyn…

      Bei all den Verträgen und in der gegebenen Situation geht es doch nicht darum, wie das der eine oder andere vielleicht „interpretieren“ möchte, sondern es geht um die konkreten Ziele. Die Kriegsvorbereitungen der Nazis waren Stalin sehr wohl bekannt! Eine nachträgliche Kritik an den damaligen Entscheidung ist Besserwisserei. Sie unterstellt eine gewisse Schlampigkeit in den Erwägungen, und das ist nun doch schon mehr als hinterhältig! (Dazu auch: Kommunisten in den Kämpfen der Zeit)

  11. Pingback: Der Sieg der Sowjetunion im Mai 1945 | Sascha's Welt

  12. sascha313 schreibt:

    Anmerkung: Ein gewisser „Vril Geist“ fügte statt eines Kommentars ein Video ein, das aber eindeutig als Nazi-Propaganda einzustufen ist. Deshalb wurde es auch gelöscht. Passend dazu scheint mir ein Beitrag der taz zu sein, der diese Einstellung unwissender junger Leute treffend charakterisiert. Hier nun also das folgende Zitat:

    Studenten ohne Allgemeinbildung

    Die meisten der rund 140.000 in Breslau Studierenden würden den Absprung schaffen, erläutert er. „Aber die jungen Leute von heute haben nach ihren effizienten Kurzzeit-Fachstudien kaum noch Allgemeinbildung. Sie können oft nicht unterscheiden zwischen Fakten und Mythen, suchen dann im Internet nach eingängigen Erklärungen – und laufen am Ende politischen Rattenfängern hinterher. Das ist die Gefahr!“

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  16. Pingback: Das Dilemma des Westen | Sascha's Welt

  17. Norbert Franke schreibt:

    Ich war nun das erste mal auf dieser Seite und finde Eure Diskussion sehr interessant und auf hohem Niveau. Es macht richtig Spaß zu sehen mit welchem Patriotismus Ihr bei der Sache seid.

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